Kenenisa Bekele gewinnt den Berlin-Marathon - DER SPIEGEL
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Berlin-Marathon Bekele läuft knapp am Weltrekord vorbei

Starker Auftritt von Kenenisa Bekele: Der Langstrecken-Olympiasieger aus Äthiopien hat den Berlin-Marathon für sich entschieden und den Weltrekord dabei nur um sechs Sekunden verfehlt.
Kenenisa Bekele siegt in Berlin
Kenenisa Bekele siegt in Berlin

Kenenisa Bekele siegt in Berlin

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
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Der dreimalige Bahn-Olympiasieger Kenenisa Bekele aus Äthiopien hat den 43. Berlin-Marathon gewonnen und den Weltrekord nur knapp verfehlt. Der 34-Jährige kam am Sonntag nach 2:03:03 Stunden ins Ziel und blieb damit nur sechs Sekunden über der Bestzeit von Dennis Kimetto aus Kenia, die bei 2:02:57 Stunden liegt.

Für Bekele, Weltrekordhalter über 5000 und 10.000 Meter, war es der größte Erfolg über die 42,195-km-Distanz. Zweiter wurde der ehemalige Weltrekordler Wilson Kipsang (Kenia/2:03:13).

Die Äthiopierin Aberu Kebede hat bei den Frauen gewonnen. Nach ihren Erfolgen 2010 und 2012 schloss die 27-Jährige in der Zeit von 2:20:45 Stunden zu den Rekord-Siegerinnen Uta Pippig und Renata Kokowska aus Polen auf, die gleichfalls dreimal den wichtigsten deutschen Marathon gewonnen hatten.

Aberu Kebede krönte damit den äthiopischen Dreifach-Erfolg vor ihren Team-Gefährtinnen Birhane Dibaba (2:23:58) und Ruti Aga (2:24:41). Als beste Deutsche belegte Katharina Heinig aus Frankfurt/Main in persönlicher Bestzeit von 2:28:34 Minuten den fünften Platz.

Insgesamt zehnmal wurde in der deutschen Hauptstadt ein Weltrekord aufgestellt, zuletzt 2014 durch Kimetto. Bei der 43. Auflage des Marathons gingen mehr als 41.000 Läufer aus 125 Nationen an den Start.

aha/sid/dpa