Kevin Krawietz und Andreas Mies stehen im Doppelfinale der French Open - DER SPIEGEL
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French Open Erstmals seit 26 Jahren wieder ein deutsches Doppel im Finale

Großer Erfolg für das deutsche Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies: Die beiden Tennisprofis sind ins Endspiel der French Open eingezogen. Gegen die Favoriten aus Argentinien siegten sie in zwei Sätzen.
Kevin Krawietz und Andreas Mies: noch ein Spiel vom Triumph entfernt
Kevin Krawietz und Andreas Mies: noch ein Spiel vom Triumph entfernt

Kevin Krawietz und Andreas Mies: noch ein Spiel vom Triumph entfernt

Foto: Jean-Francois Badias DPA
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Das deutsche Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies ist bei den French Open in das Endspiel eingezogen. Der 27 Jahre alte Krawietz und der 28 Jahre alte Mies setzten sich am Donnerstag gegen die Argentinier Guido Pella und Diego Schwartzman mit 7:5, 6:3 durch.

Im Kampf um den Titel treffen Krawietz und Mies am Samstag auf die Franzosen Jeremy Chardy und Fabrice Martin.

Letzte deutsche Doppel-Finalisten bei dem Grand-Slam-Turnier in Paris waren Marc-Kevin Goellner und David Prinosil 1993.

Krawietz und Mies spielen erst seit anderthalb Jahren zusammen Doppel. Meist sind sie auf der zweitklassigen Challenger-Tour unterwegs, dort holten sie bereits sechs Titel. Anfang dieses Jahres gewannen sie in New York erstmals ein Turnier auf der ATP-Tour.

"Halbfinale bei einem Grand Slam ist ein super Erfolg, aber wir wollen natürlich auch mehr. Wir werden da wieder fokussiert rangehen ans Match, die Taktik durchstudieren und unser Ding machen", hatte Krawietz vor dem Match der "Süddeutschen Zeitung" gesagt. "Klar träumen wir davon, den Titel zu holen. Aber das ist noch ein weiter Weg", hatte Mies dem Bonner "General-Anzeiger" gesagt.

2018 in Wimbledon standen sie erstmals zusammen bei einem der vier großen Turniere in der Qualifikation. Sie erreichten die Hauptrunde des Rasenklassikers und kamen prompt ins Achtelfinale. In Paris hatten sie zuvor unter anderem das Weltklasse-Doppel Oliver Marach/Mate Pavic, Australian-Open-Sieger von 2018, bezwungen. Auch gegen die favorisierten Serben Dusan Lajovic und Janko Tipsarevic sowie Nicolas Mahut und Jürgen Melzer setzten sie sich durch.

aha/dpa