Leichtathletik-WM: Steffi Nerius gewinnt Bronze - DER SPIEGEL
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Leichtathletik-WM Steffi Nerius gewinnt Bronze

Obwohl Speerwerferin Steffi Nerius nach zehn Siegen in Serie ausgerechnet bei der WM in Paris ihre erste Saisonniederlage kassierte, strahlte die Leverkusenerin vor Glück. Ihre Bronzemedaille war am vorletzten Wettkampftag das dritte Edelmetall der deutschen Leichtathleten.
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Paris - Steffi Nerius gewann ein Jahr nach ihrem EM-Silber bei den 9. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Paris mit 62,70 Meter die zweite internationale Medaille ihrer Karriere. Dennoch erlitt die Leverkusenerin nach zuvor zehn Siegen in zehn Wettkämpfen ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt eine Niederlage. Gold sicherte sich Griechenlands Europameisterin und Olympiazweite Mirela Manjani mit der Jahres-Weltbestweite von 66,52 m. An Silber, das die Russin Tatjana Schikolenko gewann, fehlten Steffi Nerius 58 Zentimeter.

Dennoch waren bei Nerius in den Minuten der Freude die Schmerzen gut zehn Tage zuvor vergessen. Bei einer Sprinteinheit erlitt die auf Rügen geborene Speerwerferin, eine Blockade in der Lendenwirbelsäule. Die Träume von einer WM-Medaille waren plötzlich in Gefahr. "Die Physiotherapeuten haben gute Arbeit geleistet. Ich habe schon in der Ausscheidung keinerlei Schmerzen mehr verspürt. Aber eigentlich hatte ich mehr drauf. Zwischen 65 und 67 Meter waren eigentlich drin", sagte Nerius.

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