Lewis im Training: Klitschko-Revanche rückt näher - DER SPIEGEL
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Lewis im Training Klitschko-Revanche rückt näher

Witalij Klitschko darf sich neue Hoffnungen machen, dass das Rematch mit Schwergewichtsweltmeister Lennox Lewis doch noch zustande kommt. Im Lager des britischen Boxers bereitet man sich derzeit auf einen Kampf im Frühjahr vor.
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Las Vegas - Im Hin und Her um einen Rückkampf zwischen Lewis und Klitschko kommt Bewegung, denn der 38-jährige Champion aus Großbritannien scheint wieder einmal seine Meinung geändert zu haben. "Noch ist nichts bestätigt, aber ich habe angeordnet, dass sich unser Team auf einen Kampftermin im April oder Mai vorbereitet", erklärte Lewis-Coach Emmanuel Steward am Donnerstag.

Als Grund für die erneute Kehrtwende seines Schützlings, der in den letzten Monaten offen mit einem Karriereende kokettierte und den ursprünglichen Termin für das Rematch am 6. Dezember platzen ließ, nannte Steward den umstrittenen Abbruchsieg im ersten Gefecht am 21. Juni: "Es ist schwer, nach so einem Fight zurückzutreten. Ich glaube, Lennox will sich auf überzeugendere Art und Weise verabschieden." Klitschko hatte damals nach sechs Runden nach Punkten geführt, wurde aber wegen blutiger Cuts im Gesicht vom Ringarzt aus dem Kampf genommen.

Zuversichtlicher Klitschko


Der in Los Angeles lebenden Ukrainer, der für den Hamburger Boxstall "Universum-Boxpromotion" in den Ring steigt, ist natürlich heiß auf die Chance zur Revanche: "Ich habe Lewis damals geschlagen, ich werde es wieder tun", erklärte der 32-Jährige. Als Termin wird in den USA der 24. April gehandelt, an dem beim Pay-TV-Sender HBO eine Boxveranstaltung vorgesehen war. Der Kampf würde als Pay-Per-View-Ereignis laufen und könnte zu einem der größten Zahltage in der TV-Geschichte werden. Lewis soll bereits 15 Millionen Dollar für sich gefordert haben.

"Im Augenblick hängt alles von Lennox ab. Aber ich weiß, dass das Fernsehen und viele Fans in aller Welt auf diesen Kampf warten", erklärte Klitschko, "wenn der Kampf nicht zu Stande kommt, weiß jeder, dass Lewis aus Angst vor mir kneift." Der Brite steht aber anscheinend wieder im Training. "Als ich ihn zuletzt in New York getroffen habe, sah er aus, als sei er großartig in Form", erklärte Steward. Beim ersten Kampf im Juni war Lewis offensichtlich nicht hundertprozentig vorbereitet.