Loch 14: Der lange Pfeil - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Loch 14 Der lange Pfeil

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bei den Open 1988 war das 14. Loch das schwerste des Platzes. Mit 445 Yards nicht gerade ein Leichtgewicht unter den Par-4-Löchern wird bereits mit dem Driver äußerste Präzision verlangt. Gerät man in einen der berüchtigten Topfbunker auf der rechten Seite, kann man den Schlag zum Grün vergessen, denn weiter als 50 Meter kommt aus diesen gefürchteten Sandhindernissen niemand. Unglücklicherweise bläst der Wind gewöhnlich von der linken Seite, so dass die Bunker schon vom Abschlag her ins Spiel kommen.

Auch der zweite Schlag muss akkurat gespielt werden. Hat man vom Abschlag her die sichere linke Seite des Fairways gewählt, wartet bereits die nächste Schwierigkeit: der wellige Teil der Spielbahn, der für eine unangenehme Balllage undschwierigen Stand sorgen kann.

Auch der Schlag zum Grün, gewöhnlich mit einem langen Eisen, ist eine Herausforderung. Denn keine vier Schritte hinter dem Grün liegt die Aus-Markierung auf der rechten Seite, und normalerweise treibt der Wind den Ball genau in diese Richtung. Wer ein Par auf dem 14. Loch spielt, dürfte gegenüber der Konkurrenz einen Schlag gut gemacht haben.