Loch 18 Das Fenster des Sekretärs
Kein Loch für Herzschwache. Auch hier liegen sieben Bunker genau im Landebereich des Abschlags. Idealerweise zielt man auf ein Fenster im hinter dem Grün befindlichen Clubhauses; dort befindet sich das Büro des Vereinssekretärs. Allerdings muss dann beim Drive all seinen Mut, sein Können, seine noch verbliebene Kraft und Konzentration zusammennehmen, um die Sandhindernisse auf der rechten Seite zu überwinden, die ebenfalls auf dieser Linie liegen.
Gelingt einem das wie Open-Sieger Tony Jacklin mit seinem Monsterdrive im Jahr 1969 (damals noch mit Holzkopf und Stahlschaft), braucht man nur noch ein Eisen sieben bis zum Grün. Liegt man mit dem Abschlag links auf dem Fairway, ist der zweite Schlag wesentlich schwieriger, denn das Grün ist schmal und lang, was die Landemöglichkeiten des Balles begrenzt. Ein perfekter Schlag, und ein Schlag, der ungeahnte Schwierigkeiten mit sich bringt, liegen hier ganz dicht beieinander.
Den Ball mit dem zweiten Schlag links hinter das Grün zu legen, ist iene andere Möglichkeit, das Loch erfolgreich zu spielen. Dann kann man mit einer guten Annäherung auf das Par zu hoffen. Allerdings sollte man nicht zu weit schlagen, sonst endet man wie Gary Player 1974: Direkt unter dem berüchtigten Fenster des Sekretärs an der Hauswand musste Player musste den Ball linkshändig mit dem Putter spielen. Zum Glück hatte der "Schwarze Ritter" zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Schläge Vorsprung, die zum Open-Sieg reichten.