Louis Vuitton Cup: Alinghi fehlt noch ein Sieg - DER SPIEGEL
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Louis Vuitton Cup Alinghi fehlt noch ein Sieg

Die Schweizer Yacht "Alinghi" steht bei der Qualifikation zum America's Cup kurz vor dem Einzug in das Finale. Das Team um den deutschen Sportdirektor Jochen Schümann konnte in der Vorschlussrunde vor Auckland gegen Oracle BMW Racing seinen dritten Erfolg feiern.
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Auckland - Skipper Chris Dickson hatte am Donnerstag bei der dritten Wettfahrt im Halbfinale des Louis Vuitton Cups (LVC) höchstpersönlich das Steuer der "USA 76" übernommen. Das Team von Oracle BMW Racing sah auch lange Zeit wie der Sieger aus. Doch die "Alinghi" startete eine furiose Aufholjagd und konnte am Ende mit 46 Sekunden Vorsprung den dritten Sieg einfahren. In der Best-of-seven-Serie fehlt dem Schweizer Team damit nur noch ein Erfolg, um in das Finale einziehen zu können.

"Wir haben uns nach sehr gutem Start zu Beginn des Rennens einen Fehler geleistet und mussten lange warten, um ihn wieder gutmachen zu können. Die Chance hat uns der Gegner selbst gegeben", freute sich der Penzberger Jochen Schümann nach dem Rennen. "Alinghi"-Skipper Roussell Coutts lag über weite Strecken des Rennens hinter der schwarzen Yacht des Software-Giganten Larry Ellison, konnte jedoch mit Routine und etwas Glück die Wende schaffen.

Spannender geht es momentan im anderen Halbfinale zwischen der OneWorld Challenge und dem LVC-Titelverteidiger Prada zu. Konnte am Mittwoch noch das italienische Team gewinnen, zog das US-Syndikat um Skipper Peter Gilmour am Donnerstag wieder nach. Da die Amerikaner mit einem Punktabzug wegen Spionage in das Semifinale gegangen waren, steht es nach drei Wettfahrten 1:1. Der Sieger dieses Rennens erreicht den Hoffnungslauf und kämpft dort wahrscheinlich mit der "USA 76" um den Finaleinzug.