Louis Vuitton Cup Sturm bläst Regatten weg
Auckland - Die ausgefallenen Duelle sollen nun am Freitag nachgeholt werden. Bereits am Mittwoch war Regattaleiter Dyer Jones aus den USA wegen zu starker Sturmböen zur Absage der vier geplanten Rennen gezwungen gewesen.
Laut Reglement dürfen die Hightech-Yachten bei weniger als fünf und mehr als sieben Windstärken nicht starten. Es besteht sonst die Gefahr, dass die fragilen Boote auseinanderbrechen würden. Die Wetterexperten in Auckland konnten am Donnerstag jedoch nicht ausschließen, dass es möglicherweise sogar einen dritten Ausfalltag in Folge geben könnte.
Wenn alles nach Plan läuft, trifft die favorisierte Schweizer Yacht "Alinghi" mit Sportdirektor Jochen Schümann (Penzberg) am Freitag auf das US-Team OneWorld. Oracle BMW Racing hat es mit den italienischen Außenseitern von Mascalzone Latino zu tun, "Le Defi Areva" (Frankreich) segelt gegen die schwedische "Victory Challenge". Dennis Conners "Stars & Stripes" trifft auf Pradas Yacht "Luna Rossa". Die "GBR Challenge" setzt aus.
Herausforderer für Team New Zealand gesucht
Bei der vergangenen Cup-Auflage im Jahr 2000 mussten elf der insgesamt 48 Vorrundenduelle wegen widriger Wetterbedingungen verschoben werden. Der Louis Vuitton Cup ist die sich über vier Monate erstreckende Qualifikation für den Herausforderer von Titelverteidiger Neuseeland im America's Cup im Februar 2003.
Neun Syndikate aus sieben Ländern starten bei der Ausscheidung für den 31. America's Cup. Ein deutsches Team ist nicht dabei. Mit dem dreifachen Olympiasieger Schümann und dem Hamburger Tim Kröger auf der "Le Defi Areva" sind jedoch zwei deutsche Teilnehmer am Segelspektakel beteiligt.