Marathon: Marokkanisch-russischer Sieg in Manhattan - DER SPIEGEL
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Marathon Marokkanisch-russischer Sieg in Manhattan

Der Marokkaner Abdelkhader El Mouaziz und die Russin Ludmilla Petrowa sind die ersten Läufer ihres Landes, die den New York Marathon gewinnen konnten.
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New York - Bei der 25. Auflage gelang Abdelkhader El Mouaziz aus Marokko einer der spektakulärsten Siege in Geschichte des New York Marathons. Der 31-Jährige Olympia-Siebte gewann in 2:10:09 Stunden souverän mit 2:21 Minuten Vorsprung vor dem zuvor bei vier Rennen in Serie ungeschlagenen Japhet Kosgei aus Kenia und dessen Landsmann Shem Kororia (2:12:33). Nach drei Jahren war es der erste nicht-kenianische Sieg in den Straßen Manhattans.

Die 65.000 Dollar Siegprämie plus 10.000 Dollar für den Zeitbonus hatte El Mouaziz praktisch schon zur Halbzeit sicher, als er ganz allein mit großem Vorsprung dem Ziel entgegen lief. Im Vorjahr hatte El Mouaziz in 2:10:28 Stunden den siebten Rang belegt, 1997 war er in 2:10:04 Stunden Dritter geworden.

Bei den Frauen siegte Petrowa in 2:25:45 Stunden mit 18 Sekunden Vorsprung vor der Italienerin Franca Fiacconi, die 1998 in New York gewonnen hatte. "Ich war beeindruckt, mit alle diesen großen Champions laufen zu dürfen. Es war eine große Ehre für mich, gegen sie zu gewinnen", sagte die Russin, die rund drei Minuten unter ihrer persönlichen Bestzeit blieb, die sie beim Marathon in Boston (2:29:13) gelaufen war.