PGA Championship Kaymer weiter mit Siegchancen
Martin Kaymer
Foto: Stuart Franklin / AFPMartin Kaymer hat bei der PGA Championship weiter alle Chancen auf einen Sieg. Der 31-Jährige blieb beim vierten und letzten Major der Saison auf dem Par-70-Kurs einen Schlag unter Par und steht nach der zweiten Runde mit insgesamt 135 Schlägen auf dem geteilten sechsten Rang.
"Eine Par-Runde zu spielen wäre auch gut gewesen, aber dadurch, dass ich unter Par geblieben bin, konnte ich den Schwung der ersten Runde mitnehmen", sagte Kaymer, der sich eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) in guter Form befindet: "Ich freue mich einfach auf die nächsten Runden. Ich habe dieses Turnier bereits gewonnen und weiß daher, wie befriedigend es ist, hier gut zu spielen."
Die Führung teilen sich die beiden US-Amerikaner Jimmy Walker und Robert Streb, die jeweils 131 Schläge auf dem Konto haben. Der 29-jährige Streb sorgte dabei für ein echtes Highlight: Mit einer 63 stellte er den Rundenrekord bei einem Major ein.
Auch Kaymer, der das Turnier 2010 gewonnen hatte, spielte auf konstant hohem Niveau. Trotz zweier Bogeys auf den ersten drei Löchern ließ sich der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann bei schwierigen Bedingungen nach starken Regenfällen nicht vom Kurs abbringen - im Gegenteil: Mit drei Birdies auf den letzten vier Löchern sicherte er sich seine gute Ausgangssituation für die finale Phase des mit 9,1 Millionen Euro dotierten Turniers in Springfield.
Vorjahressieger und Weltranglistenerster Jason Day aus Australien brachte sich derweil mit einer starken 65 in Stellung und ist mit zwei Schlägen Rückstand auf Walker und Streb gleichauf mit dem Argentinier Emiliano Grillo (beide 133 Schläge) Dritter.
Eine ganze Reihe prominenter Spieler scheiterte dagegen am Cut: Sowohl für Rory McIlroy (143) als auch für Sergio Garcia (145) und Dustin Johnson (149) ist das Major bereits zur Halbzeit beendet.