Masters Cup: Moya siegt für Hewitt - DER SPIEGEL
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Masters Cup Moya siegt für Hewitt

Der Weltranglistenerste Lleyton Hewitt hat die Chance, wie im Vorjahr das Saisonfinale zu gewinnen. Der Australier erreichte in Shanghai das Halbfinale, weil Carlos Moya gegen seinen spanischen Landsmann Albert Costa gewann.
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Schanghai - Moya setzte sich am Freitag in einem teilweise hochklassigen Match gegen Costa mit 7:6 (9:7), 3:6, 6:4 in 2:53 Stunden durch. Bei einem Sieg Costas hätte der in der Roten Gruppe spielfreie Hewitt seine Koffer packen können. "Ich wollte unbedingt ungeschlagen in Halbfinale kommen", begründete Gruppensieger Moya den Siegeswillen gegen seinen Landsmann, der dieses Jahr die French Open gewonnen hatte.

In der Runde der letzten vier bei der mit 3,7 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung trifft der 26-jährige Moya am Samstag auf einen weiteren Spanier. Juan Carlos Ferrero hatte sich durch ein 7:5, 6:3 gegen den Tschechen Jiri Novak für die Vorschlussrunde qualifizieren können. Der Schweizer Roger Federer, Sieger in der Goldenen Gruppe, und der topgesetzte Hewitt stehen sich im zweiten Halbfinale gegenüber. Das Finale findet am Sonntag um 8 Uhr MEZ statt.

Dass Hewitt zum zweiten Mal nach 2001 auf dem Tennisthron als Nummer 1 überwintern wird, war spätestens nach der zweiten Niederlage seines Herausforderers Andre Agassi klar. Wohl auch deshalb sagte der 32 Jahre alte Amerikaner sein drittes und letztes Gruppenspiel - offiziell wegen einer Hüftverletzung - ab. Für Agassi bestritt Ersatzmann Thomas Johansson (Schweden) das abschließende Match gegen Federer - und verlor 3:6, 5:7.