Mike Tyson Rechte Gerade vor Gericht?
New York - Sollte Tyson die geforderte Chance gegen den neuen WBC- und IBF-Champion Hasim Rahman nicht erhalten, soll das Distriktgericht in Manhattan den Fall entscheiden. "Ich wollte diesen Schritt nicht, aber ich musste ihn gehen. Es gibt Leute, die mir die Möglichkeit eines Kampfes gegen den neuen Weltmeister verwehren wollen", erklärte Tyson.
Tyson will Rückkampf Rahman vs. Lewis verhindern
Der amtierende Champion Rahman aus Baltimore hatte am 21. April in Südafrika völlig überraschend den Favoriten Lennox Lewis mit einem "lucky punch" als Weltmeister
entthront. Vertraglich war ein Rückkampf vereinbart worden, der nach Wunsch des Lewis-Managment am 18. August stattfinden soll.
Das aber will Tyson verhindern und beruft sich auf das Reglement des World Boxing Councils (WBC). Nach den WBC-Statuten hat Tyson als Nummer eins der WBC-Rangliste das Recht, den amtierenden Weltmeister des eigenen Verbandes herauszufordern.
Rahmans Promoter Cedric Kushner hatte zuvor erklärt, dass sein Schützling zuerst eine freiwillige Titelverteidigung gegen Tyson anstrebe. Tyson würde dafür den für den 2. Juni vertraglich vereinbarten Aufbaukampf gegen den Nigerianer David Izon absagen.