Mixed Zone: Brähmer glückt Revanche, Scharping will weitermachen - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Brähmer glückt Revanche, Scharping will weitermachen

Souveräner Sieg: Ein deutscher Boxer wahrt seine Chance auf einen Titelkampf. Der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer will trotz Kritik im Amt bleiben. Golfprofi Tiger Woods steht kurz vor seinem nächsten Titelgewinn.
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Hamburg - Supermittelgewichtsboxer Jürgen Brähmer hat erfolgreich Revanche für die bis dato einzige Niederlage seiner Karriere genommen. Der 28-Jährige besiegte in Rostock Mario Veit durch K.o. in der vierten Runde und darf nach seinem 30. Sieg nun wieder von einem WM-Kampf träumen. Die Karriere des 33-jährigen Veit ist nach der vierten Niederlage im 53. Profikampf wohl beendet. Er will in den nächsten Tagen endgültig über seine Zukunft entscheiden. Veit hatte Brähmer, seinen Stallkollegen bei der Universum Box-Promotion, im Mai 2006 überraschend nach Punkten geschlagen.

Alesia Graf hat ihren WM-Titel des Verbandes GBU im Superfliegengewicht erfolgreich verteidigt. Die 26-Jährige bezwang Herausforderin Zulina Munoz aus Mexiko durch einen einstimmigen Punktsieg.

Trotz anhaltender Kritik und schwerer Rückschläge will Rudolf Scharping, der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), im Amt bleiben. "Ich mache weiter", sagte der ehemalige Verteidigungsminister heute in einem Interview der Zeitung "Der Tagesspiegel". "Ich wurde 2005 auf Grundlage eines schlüssigen Konzepts für vier Jahre gewählt. Wir haben trotz heftigsten Gegenwindes durch die Doping-Problematik 70 Prozent davon bereits umgesetzt. Diesen Kurs werden wir fortsetzen", sagte Scharping.

Der Verband hatte in letzter Zeit mit vielen Problemen zu kämpfen: Der Hauptsponsor "Stada" war ausgestiegen, BDR-Vizepräsident Dieter Kühnle trat zurück. Gegen einen weiteren Vize, Udo Sprenger, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen einer anonymen Doping-Beschuldigung. In der Vorwoche hatte die Spitze der vom BDR eingesetzten Anti-Doping-Kommission das Handtuch geworfen.

Tiger Woods ist der Sieg beim mit sieben Millionen Dollar dotierten US-Turnier in Atlanta kaum noch zu nehmen. Nach einer 64er Runde liegt der Weltranglistenerste vor dem abschließenden Tag mit insgesamt 191 Schlägen weiterhin drei Schläge in Führung. Platz zwei belegt Woods' US-Landsmann Mark Calcavecchia, der am dritten Tag eine 63er Runde auf dem Par-70-Kurs spielte. Die Serie aus fünf Turnieren ist mit insgesamt 35 Millionen Dollar dotiert, die an 150 Spieler gemäß einer Punktwertung in einem Ausscheidungsverfahren verteilt werden. Für den Letzten gibt es noch 32.000 Dollar.

chp/dpa/sid