Mixed Zone: Brink und Reckermann verpassen WM-Finale - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Brink und Reckermann verpassen WM-Finale

Titelverteidigung missglückt: Bei der Beachvolleyball-WM in Rom sind Julius Brink und Jonas Reckermann im Halbfinale gescheitert. Bei der Basketball-EM haben die deutschen Frauen zum Auftakt eine Niederlage kassiert. Der verunglückte Radprofi Mauricio Soler ist auf dem Weg der Besserung.
Beachvolleyball-Profi Brink: Niederlage im WM-Halbfinale
Beachvolleyball-Profi Brink: Niederlage im WM-Halbfinale

Beachvolleyball-Profi Brink: Niederlage im WM-Halbfinale

Foto: Diego Azubel/ dpa
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Hamburg - Julius Brink und Jonas Reckermann haben bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Rom die Titelverteidigung verpasst. Zwei Jahre nach dem sensationellen WM-Sieg unterlag das deutsche Top-Duo im Halbfinale den Brasilianern Emanuel Rego und Alison Cerutti 0:2 (15:21, 15:21). Brink und Reckermann konnten in der Runde der besten Vier nie an ihre starken Leistungen zuvor anknüpfen und waren chancenlos. Am Sonntag treten sie im Spiel um Platz drei gegen Marzins Plavins und Janis Smedins aus Lettland an und können sich dann mit Bronze ihre zweite WM-Medaille sichern.

Die deutschen Basketballerinnen sind bei der Europameisterschaft in Polen mit einer Niederlage gestartet. Das Team von Bundestrainer Bastian Wernthaler verlor in Kattowitz gegen Spanien 69:79 (27:39). Im zweiten Gruppenspiel trifft die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes, die sich erst am vergangenen Mittwoch überraschend das letzte EM-Ticket gesichert hatte, am Sonntag auf Gastgeber Polen. Zum Abschluss der Gruppe C ist am Montag Montenegro der Gegner. Die ersten Drei der Vierergruppe erreichen die Zwischenrunde.

Der Gesundheitszustand von Radprofi Mauricio Soler hat sich weiter verbessert. Der Kolumbianer war am Donnerstag während der sechsten Etappe der Tour de Suisse schwer gestürzt und wird seitdem im Kantonsspital von St. Gallen behandelt. Zwar befindet sich der Movistar-Fahrer weiter im künstlichen Koma, allerdings wurden keine Hirndruckzeichen festgestellt, was als positives Zeichen gewertet wird. Solers behandelnde Ärzte verringerten außerdem seine Medikation leicht. Neben einem Schädel-Hirn-Trauma und Lungenproblemen waren bei Soler diverse Brüche sowie eine Schwellung des Gehirns diagnostiziert worden.

Reiter Matthias Rath und sein Hengst Totilas haben ihren ersten gemeinsamen Titel gewonnen. Bei den deutschen Spring- und Dressur-Meisterschaften setzte sich der 26-Jährige im Sattel des teuersten Dressurpferdes der Welt im Grand Prix Special durch. Das Paar siegte in Balve mit 83,417 Prozentpunkten und lag damit klar vor Titelverteidigerin Isabell Werth mit El Santo (81,375). Auf Platz drei kam Anabel Balkenhol mit Dablino (79).

Spitzenreiter Bruno Spengler hat sich im Mercedes die Pole Position für den vierten Saisonlauf zum Deutschen Tourenwagen Masters gesichert. Der Kanadier fuhr im entscheidenden Durchgang der Qualifikation auf dem Lausitzring die Bestzeit. Zweiter wurde sein Markenkollege Jamie Green (Großbritannien). Der Schwede Mattias Ekström wurde im Audi Dritter. Enttäuschung hingegen bei Ralf Schumacher: Der ehemalige Formel-1-Pilot schied bereits im ersten Qualifikationsabschnitt aus und muss von Rang 17 ins Rennen am Sonntag starten.

Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Frauen hat beim Vier-Nationen-Turnier in Berlin den ersten Erfolg gefeiert . Das Team von Bundestrainer Michael Behrmann bezwang den WM-Fünften Australien 3:0 (0:0). Rekord-Nationalspielerin Natascha Keller steuerte zwei Tore (39. und 68. Minute) zum Sieg bei, Mannschaftskapitänin Fanny Rinne (64.) hatte zwischenzeitlich das 2:0 für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes erzielt. Die beiden Auftakpartien am Donnerstag zwischen Deutschland und Südkorea sowie Australien und Argentinien waren jeweils 3:3 ausgegangen.

Die deutschen Leichtathleten liegen nach dem ersten Tag der Team-Europameisterschaft in Stockholm mit 183,5 Punkten auf Platz zwei. Es führt Titelverteidiger Russland (213,5), Dritter ist Großbritannien (160). Zum guten Zwischenresultat des DLV trugen vor allem Christina Obergföll (Speer), Betty Heidler (Hammer) und David Storl (Kugel) mit ihren Einzelsiegen bei.

Dreimal Gold, zweimal Silber: Die deutschen Kanuten haben am ersten Finaltag der Europameisterschaften über die 1000-Meter-Distanz für Furore gesorgt. In Belgrad holte sich zunächst Max Hoff seinen dritten EM-Erfolg in Folge. Grund zum Jubel hatte auch Sebastian Brendel, der im Canadier-Einer seinen Titel verteidigen konnte. Dies gelang auch den Olympiasiegern Martin Hollstein/Andreas Ihle im Kajak-Zweier. Im Kajak-Vierer der Männer musste sich Hoff an der Seite von Marcus Groß, Norman Bröckl und Robert Greinert nur den siegreichen Portugiesen geschlagen geben. Ebenfalls Silber gewannen Franziska Weber und Tina Dietze im Kajak-Zweier hinter Ungarn.

ham/sid/dpa/dapd