Mixed Zone: Celtics wollen Miller, Peking verbannt Autos - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Celtics wollen Miller, Peking verbannt Autos

Einer der besten Spieler der NBA-Geschichte kehrt möglicherweise zurück aufs Parkett. Peking will für die Olympischen Spiele die Stadtluft verbessern. Thomas Haas spielt erfolgreich, ein deutscher Weltmeister ist fit für Osaka. In Italien dopen auch 55-Jährige.
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Hamburg - 18 Jahre lang spielte Reggie Miller bei den Indiana Pacers, bevor er 2005 seine Karriere beendete. Jetzt steht er möglicherweise kurz vor einem Comeback in der NBA. Die Boston Celtics haben den bald 42-Jährigen kontaktiert und ihm eine Art Reserverolle in ihrem Team angeboten, wollen den besten Dreipunkt-Schützen der NBA-Geschichte (2560 erfolgreiche Würfe) für jeweils rund 15 Minuten pro Spiel einsetzen.

"Ich fühle mich immer geschmeichelt, wenn mein Name genannt wird als ein Spieler, der immer noch ein Team zum Titel führen kann", sagte Miller vergangene Nacht. "Ich habe Gespräche mit den Celtics-Verantwortlichen über ihr Team und meine potentielle Rolle geführt. Aktuell gefällt mir aber mein Job als TV-Kommentator." Bisher ist der fünfmalige NBA-All-Star noch ohne Championship-Ring, genau wie der kürzlich im Zuge des größten Spielertausches der NBA-Geschichte von den Celtics verpflichtete Kevin Garnett. Ebenfalls neu in Boston und titellos: Ray Allen (20,2 Punkte im Durchschnitt, viermal All-Star). Genau diese Konstellation könnte Miller überzeugen, den Schritt zu wagen. Fraglich ist für ihn noch zur Zeit, ob er eine anstrengende NBA-Saison mit 82 Spielen durchstehen kann und wie sein Körper auf das intensive Training reagieren würde.

Peking wird nächste Woche als Generalprobe für die Olympischen Spiele 1,3 Millionen Autos probeweise von der Straße verbannen. Am 17. und 19. August dürfen Autos mit ungeraden Endnummern nicht fahren. Am 18. und 20. gilt dies für gerade Endnummern. Gestern hatte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, seine Besorgnis über die Luftverschmutzung geäußert und von einer möglichen Verschiebung von Wettkämpfen gesprochen. Während der vier Tage sollen die Verbesserungen für die Luft gemessen werden.

Hallen-Weltmeister Andre Niklaus ist laut Zehnkampf-Teammanager Claus Marek fit für die Leichtathletik-WM in Osaka (25. August bis 2. September), muss sich aber danach einer Operation unterziehen. "Der Adduktor ist derzeit störungsfrei, doch es hat sich eine sogenannte weiche Leiste entwickelt, an der nach der WM ein Eingriff erfolgen muss", erklärte Marek gestern in Marburg. Dort sollte eigentlich ein WM-Test stattfinden, der jedoch wegen des starken Regens ausfallen musste. Einen letzten Test bestreiten die Zehnkämpfer am 18. August im Rahmen des Ländervergleichs Deutschland - USA im württembergischen Filderstadt/Bernhausen über 100 Meter, im Weitsprung und Kugelstoßen.

Bei einem Amateurradrennen im italienischen Casalguidi ist ein 55-jähriger Starter als Dopingsünder entlarvt worden. Dies teilte das Nationale Olympische Komitee Italiens mit. Der Fahrer des Teams Marlis hatte sich nach Angaben der "La Gazzetta dello Sport" mit Aufputschmitteln für das Rennen fit gemacht. Zunächst anscheinend mit Erfolg: Der Dopingsünder gewann die Meisterschaft in der Kategorie der 55- bis 59-Jährigen. Nun droht ihm allerdings die Aberkennung des Titels und eine zweijährige Dopingsperre.

Thomas Haas hat beim ATP-Masters-Turnier in Montreal das Achtelfinale erreicht. Dabei profitierte er von der verletzungsbedingten Aufgabe seines amerikanischen Gegners Michael Russell im zweiten Satz. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Haas 6:3, 3:0 geführt. In der dritten Runde trifft Haas auf den Tschechen Radek Stepanek.

fsc/ESPN/dpa/sid

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