Mixed Zone Deutsche Handball-Junioren feiern WM-Titel
Jubelnder DHB-Nachwuchs: Finalerfolg gegen Dänemark
Foto: Yannis Mois/ dpaHamburg - Der neue Handball-Bundestrainer Martin Heuberger hat mit dem Gewinn des WM-Titels einen perfekten Abschied bei den U-21-Junioren gefeiert. Bei seinem letzten Turnier als Nachwuchs-Coach gewann er mit seinem Team in Saloniki das Finale gegen Dänemark 27:18 (13:10).
In der Neuauflage des WM-Endspiels von 2009 hatten die Deutschen die Partie von Beginn an im Griff. Nach zehn Minuten erzielten sie beim 6:4 die erste Zwei-Tore-Führung, nach gut einer Viertelstunde hieß es 10:7. Die Skandinavier kämpften sich mit Tempogegenstößen immer wieder heran, doch die deutsche Abwehr stand meist sicher und blockte allein 18 Bälle der Dänen ab. Beste Werfer bei der DHB-Auswahl waren Johannes Sellin (7 Tore) und Christian Dissinger (6).
Golfprofi Marcel Siem hat bei den Irish Open in Killarney die Führung nach nur einem Tag wieder abgeben müssen. Er spielte am dritten Tag auf dem Par-71-Kurs nur eine 73 und fiel mit insgesamt 205 Schlägen auf den fünften Platz zurück. Siems Rückstand bei dem 1,5-Millionen-Euro-Turnier auf die neuen Spitzenreiter David Howell, Simon Dyson (beide England) und Richard Green (Australien) beträgt drei Schläge. Florian Fritsch verbesserte sich dagegen vor der letzten Runde mit einer 68 und 208 Schlägen um 22 Positionen auf den 22. Rang.
Bei den British Open im schottischen Carnoustie liegt Profi-Golferin Caroline Masson an der Spitze und kann auf den ersten Major-Triumph einer deutschen Spielerin hoffen. Die 22-Jährige baute im dritten Durchgang des 2,5-Millionen-Dollar-Turniers auf dem Par-72-Kurs ihren Vorsprung durch eine 68 auf zwei Schläge aus. Schärfste Rivalin von Masson ist die taiwanesische Weltranglistenerste und Titelverteidigerin Yani Tseng. Schon sechs Schläge mehr haben die Britin Catriona Matthew und die Südkoreanerin Park In-Bee. Massons 201 Schläge nach sechs Birdies und zwei Bogeys am Samstag bedeuten zudem einen Rekord: Niemals zuvor in der Geschichte des traditionsreichen Turniers lag eine Spielerin nach 54 Löchern schon 15 Schläge unter Par.
Cadel Evans hat bei seinem einzigen Deutschland-Start des Jahres im Bochumer Derny-Rennen einen Erfolg nur knapp verpasst. Der Tour-de-France-Sieger fuhr auf der 63 Kilometer langen Strecke rund zehn Kilometer vor dem Ziel zwar einen Vorsprung heraus, musste sich aber dennoch im Schlussspurt dem italienischen Sprinterstar Alessandro Petacchi geschlagen geben. Rang drei vor der Bochumer Rekordkulisse von 45. 000 Zuschauern belegte der deutsche Straßen-Meister Robert Wagner .