Mixed Zone: Djokovic unaufhaltsam, Freezers im Umbruch - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Djokovic unaufhaltsam, Freezers im Umbruch

Auch der Weltranglistenerste Rafael Nadal kann den Tennis-Siegeszug von Novak Djokovic nicht aufhalten. Die Hamburg Freezers verändern nach dem frühen Aus in der Deutschen Eishockey-Liga ihren Kader. Außerdem: Boxweltmeister Marco Huck sucht einen neuen Herausforderer.
Weltranglistenzweiter Djokovic: 18:0 Siege auf der ATP-Tour 2011
Weltranglistenzweiter Djokovic: 18:0 Siege auf der ATP-Tour 2011

Weltranglistenzweiter Djokovic: 18:0 Siege auf der ATP-Tour 2011

Foto: MATTHEW STOCKMAN/ AFP
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Es ist bereits sein dritter Turnier-Erfolg in diesem Jahr: Der Australien-Open-Sieger Novak Djokovic gewann das ATP-Finale von Indian Wells gegen Rafael Nadal 4:6, 6:3, 6:2. "Verdient", bekannte der nach seiner Verletzung bei den Australian Open wiedergenesene Spanier. Durch den Sieg zog der Serbe an Roger Federer vorbei auf den zweiten Rang der Weltrangliste. Seinen Erfolg erklärt der 23-Jährige so: "Ich spiele mit sehr viel Selbstvertrauen, habe auf dem Platz ein gutes Gefühl für den Ball." Djokovic lobte hinterher die unterlegene Nummer eins der Welt: "Rafael Nadal ist der beste Spieler aller Zeiten." Bislang führt der Schweizer in 16 zu 9 gegen Nadal.

Der Umbruch bei den Hamburg Freezers nach dem Verpassen des Play-off-Viertelfinals schreitet voran. Zwölf Abgänge sind beschlossen, nun zieht der DEL-Club mit Neuzugängen nach. Gleich vier Spieler werden aus Hannover verpflichtet: Vom Liga-Rivalen Hannover Scorpions kommen Flügelspieler Thomas Dolak, Verteidiger Patrick Köppchen und Angreifer David Wolf. Außerdem wechselt Verteidiger Kevin Schmidt von den zweitklassigen Hannover Indians nach Hamburg. Des weiteren stehen bereits Sturmtalent Marius Möchel vom Zweitligisten Starbulls Rosenheim und Center Rob Collins vom DEL-Konkurrenten DEG Metro Stars als Zugänge fest. Außer Schmidt (bis 2012) erhalten sämtliche Spieler Verträge bis 2013.

Die Augsburger Panther, Hamburgs Liga-Rivale, vermelden Tobias Draxinger als Neuzugang. Der 26 Jahre alte Verteidiger und Nationalspieler wechselt von den Straubing Tigers nach Augsburg. "Tobias ist ein noch relativ junger deutscher Verteidiger, der sich in der DEL bestens auskennt", sagte Augsburgs Trainer Larry Mitchell über den 357-maligen DEL-Spieler.

Und noch einmal Eishockey: Es geht um das Recht, aufsteigen zu können: Die in der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) zusammengeschlossenen Zweitligisten wollen ihr Recht erstreiten, auch in der Saison 2011/12 einen Aufsteiger in die DEL zu stellen. Die DEL will dies verhindern und argumentiert, dass die Verträge, die das Aufstiegsrecht des Tabellen-Erstplatzierten einräumen, am 30. April dieses Jahres auslaufen. Über den Rechtsstreit soll nun doch vom Internationalen Sportgerichtshof CAS entschieden werden, nachdem zunächst die Einsetzung eines eigenen Ad-hoc-Gerichts erwogen wurde, um Kosten zu sparen.

Box-Weltmeister Marco Huck muss sich für die Verteidigung seines WBO-Titels im Cruisergewicht am 2. April in Halle/Westfalen auf einen neuen Gegner einstellen. Herausforderer Giacobbe Fragomeni aus Italien hat sich im Training eine Cut-Verletzung über dem linken Auge zugezogen und den Kampf abgesagt, teilte die Sauerland Event GmbH mit. Der Berliner Ausrichter sucht nun kurzfristig nach Ersatz.

Bei den Olympischen Spielen 2012 sollen Zuschauer beim Eintritt zu einem Wettkampf im Normalfall weniger als zehn Minuten in der Schlange stehen. Zwar seien die Sicherheitsvorkehrungen extrem hoch und vom Ablauf ähnlich wie bei Flughafen-Kontrollen, kündigte Chris Allison von der Londoner Polizei an, aber nach Probeläufen mit verschiedenen Modellen sei man nun aber sicher, die Zeit für das Anstehen im "einstelligen Minutenbereich" halten zu können. Da Schlangen auch Ziel von Terrorattacken werden könnten, sei es allein deshalb wichtig, dass sie nicht zu lang werden. Der für Olympia zuständige Mann im Außenministerium, Staatssekretär Jeremy Browne, hatte bereits vergangene Woche angekündigt: "Wir wollen nicht, dass die Leute am Eingang drei Stunden schwitzend und mit schreienden Kinder in der Schlange stehen."

kos/dpa/sid

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