Mixed Zone: Ecclestone droht Melbourne, Thieme bester Springreiter - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Ecclestone droht Melbourne, Thieme bester Springreiter

Auf einem Formel-1-Kurs in Australien sollen ins Zukunft Lichter angehen, damit die Lampen nicht ausgehen. Beim Deutschen Springderby gab es einen überraschenden Sieger. Ein T-Mobile-Fahrer bleibt Spitzenreiter beim Giro d' Italia.
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Hamburg - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat Melbourne mit dem Entzug des WM-Rennens gedroht. Der Brite knüpft die Verlängerung des 2010 auslaufenden Vertrages an die Bereitschaft der Australier, das Rennen in Zukunft unter Flutlicht auszutragen. "Falls die Organisatoren nicht zu Änderungen bereit sind, werden dort kaum mehr Formel-1-Rennen gefahren werden. Ich würde gerne sicherstellen, dass wir in Europa und anderen Teilen der Welt das Rennen zu vertretbareren Zeiten im Fernsehen sehen können als um drei oder vier Uhr morgens", sagte Ecclestone der Sonntagsausgabe der Melbourner Zeitung "Herald Sun".

Auf einem Stadtkurs in Singapur soll 2008 das erste Nachtrennen der Formel-1-Geschichte stattfinden. Auch in Malaysia wird auf Ecclestones Druck nach erfolgter Vertragsverlängerung über eine Beleuchtung der Rennstrecke nachgedacht. Nicht nur andere Länder drängen in die Formel 1, Melbourne hat auch im eigenen Land Konkurrenz durch Adelaide, wo von 1985 bis 1995 der Große Preis von Australien stattfand. Seit 1996 wird in Melbourne im Albert Park gefahren.

Andre Thieme aus Sommerstorf hat das 78. Deutsche Springderby in Hamburg gewonnen. Der Mecklenburger siegte vor Thomas Kleis aus Gardebusch und dem Engländer Richard Robinson. Titelverteidiger Toni Hassmann aus Lienen belegte den siebten Platz.

Das T-Mobile Team hat das Rosa Trikot des Spitzenreiters beim 90. Giro d'Italia knapp verteidigt. Beim Tagessieg des Norwegers Kurt-Asle Arvesen (CSC) auf der 200 Kilometer langen achten Etappe konnte der in der Gesamtwertung führende Italiener Marco Pinotti aus dem deutschen Rennstall trotz mehr als vier Minuten Rückstand auf die Spitze einen Vorsprung von 28 Sekunden auf den nun zweitplatzierten Liquigas-Fahrer Andrea Noe (Italien) behaupten. Nachdem Noe als Mitglied der 22-köpfigen Fluchtgruppe zwischenzeitlich schon im virtuellen Rosa Trikot gefahren war, konnte das Hauptfeld mit einer furiosen Aufholjagd in der Schlussphase der Etappe den Rückstand wieder bis auf 4:19 Minuten verkürzen.

mt/sid/dpa

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