Mixed Zone: Ecclestone will Schumacher, Russe schlägt Nowitzki - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Ecclestone will Schumacher, Russe schlägt Nowitzki

"Den Kritikern das Maul stopfen": Shaquille O'Neal hat mit seinem neuen Club Phoenix Suns einiges vor. NBA-Kollege Dirk Nowitzki musste sich bei der Wahl zu Europas bestem Basketballer einem Russen geschlagen geben. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wünscht sich ein Schumacher-Comeback.
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Hamburg - Der russische Basketball-Europameister Andrej Kirilenko vom NBA-Club Utah Jazz ist von einer Experten-Jury (Medien und Trainer) aus 25 Ländern zu Europas "Basketballer des Jahres 2007" gewählt worden. Der MVP der EM 2007 verwies den deutschen Vorjahressieger Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks auf Platz zwei. Auf den weiteren Plätzen folgen ihm mit dem Spanier José Calderon (Toronto Raptors) und dem Franzosen Tony Parker (San Antonio Spurs) zwei weitere NBA-Akteure. Bestplatzierter Nicht-NBA-Spieler ist der Litauer Ramunas Siskauskas von ZSKA Moskau auf Rang fünf.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone träumt von Michael Schumachers Comeback. Der erfolgreichste Rennfahrer der Formel-1-Geschichte würde nach Ansicht des Briten auch nach einem Jahr Pause in der Königsklasse auf Anhieb wieder ganz vorne mitmischen. "Ich bin sicher, wenn er zurückkäme, würde er wieder Rennen gewinnen", sagte Ecclestone.

Ende 2006 hatte Schumacher nach 250 Rennen, 91 Siegen und 7 WM-Titeln seine Karriere beendet. Mit Bestzeiten bei Testfahrten für Ferrari im November und Dezember vorigen Jahres hat der inzwischen 39-Jährige aber gezeigt, dass er nichts verlernt hat. Für Ecclestone ist das keine Überraschung. Nach Meinung des Briten wäre es für Schumacher kein Problem, auch im Kreise seiner Erben Kimi Räikkönen, Lewis Hamilton oder Fernando Alonso sofort wieder vorne mitzufahren.

Shaquille O'Neal kündigt nach seinem spektakulären Blitz-Wechsel zu den Phoenix Suns wieder sportliche Großtaten an. "In Phoenix wird wieder die Sonne der Suns aufgehen. Das Wichtigste auf dem Weg zum Titel ist der Glaube daran. Ich werde meinen Teil dazu beitragen", sagte der 14-malige Allstar und viermalige NBA-Meister bei seiner Präsentation. Obwohl er in dieser Saison die schwächsten Werte seiner Karriere produzierte (14,2 Punkte pro Spiel), gab sich "Shaq" wenig bescheiden. "Ich will meinen Titel Nummer fünf, und ich will meinen Titel Nummer sechs. Ich bin überglücklich, denn meine Gebete werden erhört", sagte der 2,16-Meter-Mann.

NBA-Ergebnisse

Houston - Cleveland 92:77
Golden State - Chicago 108:114
Philadelphia - Miami 101:84

Kritische Stimmen wie die von Rockets-Center Yao Ming, der gemutmaßt hatte, O'Neal passe "nicht in ein schnelles Team", wies dieser zurück. "Ich kann es kaum erwarten, meinen Kritikern das Maul zu stopfen." Die Suns warten seit Gründung des Clubs 1968 auf den ersten Titel.

Nach abgesessener Dopingsperre wird Danilo Hondo morgen sein Comeback im Profiradsport geben. Die Rückkehr erfolgt bei der Tour de Langkawi, einer unbedeutenden Rundfahrt in Malaysia. Wenig bekannt ist auch der neue Rennstall Hondos: Diquigiovanni heißt das zweitklassige Team aus Italien, bei dem der Doping-Sünder einen Einjahresvertrag erhielt.

Der Sprinter muss nochmal klein anfangen. Anfang März 2005 war Hondo bei der Murcia-Rundfahrt positiv auf das Stimulans Carphedon getestet worden. Der 34-Jährige zweifelte das Resultat an, zog vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas und suchte danach sein Glück vor ordentlichen Gerichten in der Schweiz. Unterstützung erhielt er ausgrechnet vom Dopingexperten Werner Franke ("Hier wurde meiner Meinung nach einem jungen Menschen Unrecht getan"). Am Ende blieb alles vergebens. Hondo musste sogar die Zeit, in der er zwischenzeitlich sein Startrecht gerichtlich erzwungen hatte, nachträglich absitzen.

Eishockey-Nationalspieler Christoph Schubert bleibt mit den Ottawa Senators in der nordamerikanischen Profiliga NHL die Nummer eins im Osten. Nach dem 5:4-Erfolg gegen die Florida Panthers liegen die Kanadier mit 70 Punkten als Spitzenreiter in der Northeast Division souverän auf Play-off-Kurs. Schubert steuerte sein fünftes Saisontor zum Sieg bei. Der deutsche Verteidiger traf vor 19.435 Zuschauern im Scotiabank Place, der zum 21. Mal in Serie ausverkauft war, im zweiten Drittel zum 2:1. Mann des Abends war jedoch Senators-Star Dany Heatley, der nach elf Spielen Verletzungspause mit zwei Toren und einem Assist ein glänzendes Comeback feierte.

fpf/sid/dpa

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