Mixed Zone Flensburg protestiert, Woods droht Verlust der Nummer eins
Hamburg - Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat gegen die Wertung der 29:30-Niederlage im Bundesliga-Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen Protest eingelegt. Die Schiedsrichter hatten am Ende der Partie das vermeintliche Ausgleichstor zum 30:30 nicht gegeben, da die Spielzeit laut Kampfgericht bereits abgelaufen war. Flensburgs Geschäftsführer Fynn Holpert bestätigte auf der vereinseigenen Web-Seite den Protest, wollte aber auf die Erfolgsaussichten nicht näher eingehen: "Es muss zunächst geprüft werden, ob es sich um eine Tatsachenentscheidung handelt, danach wird es ein Ergebnis geben." Die SG liegt derzeit nur auf dem sechsten Platz der Bundesliga und verlor die letzten drei Spiele. In der vergangenen Woche hatte der Verein Trainer Kent-Harry Andersson entlassen.
Golfer Woods: Es droht der Verlust der Spitzenposition
Foto: APDie Rhein-Neckar Löwen zeigen unterdessen Interesse an einem weiteren Spitzenspieler: "Auch jemand wie Holger Glandorf steht auf unserer Wunschliste ganz oben. Wir werden alles tun, um ihn davon zu überzeugen, zu uns zu kommen", sagte Löwen-Manager Thorsten Storm in einem Interview mit dem Internet-Portal der Handball-Bundesliga. Nationalspieler Glandorf steht derzeit beim Ligarivalen HSG Nordhorn unter Vertrag. Einig sind sich die Löwen nach eigenen Angaben bereits mit dem isländischen Nationalspieler Ólafur Stefánsson.
Dreieinhalb Jahre nach seinem Sprung an die Spitze der Weltrangliste droht dem langzeitverletzten Golf-Superstar Tiger Woods im kommenden Frühjahr der Verlust der Nummer eins. Der Amerikaner, 2008 mit geschätzten 91 Millionen Euro zum wiederholten Mal der weltweit bestverdienende Sportler, muss sich vor allem der Ambitionen des Weltranglistenzweiten Sergio Garcia (Spanien) erwehren. Auch Phil Mickelson (USA) und Padraig Harrington (Irland) auf den Plätzen drei und vier haben gute Chancen, Woods zu stürzen. Alle drei Verfolger können Woods bei einem gutem Start ins Jahr 2009 verdrängen, müssen dabei aber mindestens eines der großen Turniere zu Jahresbeginn gewinnen.
Erstmals hatte Woods die Weltrangliste 1997 angeführt, seit Juni 2005 hat er die Spitzenposition nicht mehr abgegeben. Insgesamt hatte er bereits 529 Wochen die Nummer eins inne. Im Juni war er zum dritten Mal binnen sechs Jahren am Knie operiert worden, seitdem pausiert er. Sein Comeback plant Woods beim US Masters im April in Augusta.
Kombinations-Weltmeister Ronny Ackermann kann bei seinem Heim-Weltcup am Samstag und Sonntag in Oberhof nicht antreten. Der 31-Jährige leidet an einem Infekt. Der Gesamtweltcup-Titelverteidiger ist nach sechs Wettbewerben Sechster in der Saisonwertung, kam zuletzt in Ramsau allerdings über einen 15. Rang nicht hinaus. Im ersten Rennen am Dachstein war er nach einem misslungenen Sprung gar nicht erst zum Langlauf angetreten.
Maximal 110.000 Euro Prämie kann der Sieger der 57. Vierschanzentournee der Skispringer kassieren. Für Tagessiege in Oberstdorf (29. Dezember), Garmisch-Partenkirchen (1. Januar), Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) sind jeweils 30.000 Schweizer Franken (knapp 20.000 Euro) ausgelobt. Zusätzlich gibt es für den Gesamtsieger einen Geländewagen im Wert von 29.900 Euro. Mögliche deutsche Tournee-Triumphe werden im Gegensatz zu früher vom Deutschen Skiverband (DSV) nicht mehr mit Extraprämien belohnt. Laut DSV-Marketingdirektor Stephan Kraus existiert der Pool für derartige Prämien nicht mehr. Für einen Tournee-Tagessieg hatte der DSV früher 25.000 Euro, für den Gesamtsieg 50.000 Euro gezahlt.