Mixed Zone Grönefelds Pleiten, Doping in Paris
Hamburg - In der A-Probe des Athleten, dessen Namen und Nationalität nicht bekannt wurden, soll das Blutdopingmittel Epo gefunden worden sein. Den 31. Paris-Marathon hatte am 15. April der für Katar startende gebürtige Kenianer Mubarak Hassan Shami gewonnen. Bei den Frauen hatte sich Tafa Magarsa aus Äthiopien durchgesetzt.
Anna-Lena Grönefeld kann weiter nicht gewinnen. Beim WTA-Turnier in Eastbourne scheiterte Deutschlands bis vor wenigen Monaten beste Tennisspielerin in der ersten Runde 6:7, 6:7 an Lucie Safarova aus Tschechien. Es war ihre zehnte Erstrundenniederlage in diesem Jahr. Viel versprechend begann die letzte Woche vor dem berühmtesten Tennisturnier der Welt für Tatjana Malek. Die Fed-Cup-Spielerin warf im niederländischen s'Hertogenbosch zum Auftakt die an Nummer sechs gesetzte Slowenin Katerina Srebotnik durch einen überraschenden 6:3, 6:2-Erfolg aus dem Turnier und zog ins Achtelfinale ein. In ihrem nächsten Match bei der 175.000-Dollar-Konkurrenz trifft Malek, die als Nummer 94 der Weltrangliste 73 Plätze hinter Srebotnik geführt ist, auf die Italienerin Flavia Pennetta.
Der Italiener Alessandro Proni hat die dritte Etappe der 59. Tour de Suisse gewonnen und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden dabei nur knapp verpasst. Der Quickstep-Fahrer setzte sich nach 228,7 Kilometern von Brunnen ins österreichische Nauders im Alleingang durch, nachdem er gemeinsam mit zwei Mitausreißern mehr als 200 Kilometer an der Spitze gelegen hatte. Im Gesamtklassement rückte er als Zweiter bis auf zwei Sekunden an den Schweizer Fabian Cancellara heran. Im Ziel rettete Proni einen Vorsprung von sieben Sekunden auf die erste Verfolgergruppe.
Zweiter wurde der Spanier Xavier Florencio, Platz drei ging an T-Mobile-Fahrer Kim Kirchen aus Luxemburg. Als bester Deutscher wurde der Nürnberger Matthias Kessler (Astana) Sechster. Dessen Teamkollege Andreas Klöden kam auf Rang acht, Zehnter wurde T-Mobile-Fahrer Linus Gerdemann. Am Dienstag wird die Schweiz-Rundfahrt mit dem vierten Teilstück von Nauders ins Lichtensteiner Malbun fortgesetzt. Im Verlauf der 167,2 Kilometer langen Etappe steht neben dem Schlussanstieg zum 1600 Meter hohen Triesenberg eine weitere Bergwertung der zweiten Kategorie am Arlbergpass auf dem Programm.
fpf/sid/dpa