Mixed Zone: Hamburger gesteht Doping, Schubert mit Rekordstart - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Hamburger gesteht Doping, Schubert mit Rekordstart

Der dänische Ex-Radprofi Bo Hamburger hat zugegeben, gedopt zu haben. Eishockey-Nationalspieler Christoph Schubert eilt mit seinem Club von Sieg zu Sieg - und zu einem neuen NHL-Rekord. Der Welt-Skiverband hat Änderungswünsche des DSV am Weltcup-Kalender abgelehnt.
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Hamburg - Der ehemalige dänische Radprofi Bo Hamburger hat systematisches Doping mit dem Ausdauermittel Epo Mitte der 90er Jahre zugegeben. In einem heute erschienenen Buch berichtet der 37-Jährige, er habe zwischen 1995 und 1997 wie alle anderen Spitzenfahrer Blutdoping betrieben. "Doping gehörte in den 90ern zum Radsport dazu und die Alternative war, entweder mein Rad in die Garage zu stellen oder es wie die anderen zu machen", schreibt er in dem Buch.

Hamburger, der 1994 eine Etappe bei der Tour de France gewann, hatte im vergangenen Jahr nach 16 Jahren bei Teams wie TVM, Casino und CSC Tiscali seine Karriere beendet. 1996 hatte Hamburgers Landsmann Bjarne Riis die Tour de France gewonnen. Vor wenigen Monaten hatte Riis ebenfalls Epo-Doping zugegeben. Hamburger wurde 2001 als einer der ersten Fahrer des Dopings mit dem Ausdauermittel überführt.

Der Ski-Weltverband Fis hat Änderungsanträge des Deutschen Skiverbandes (DSV) für den Weltcup-Terminkalender der Alpinen und der Langläufer abgelehnt. Der finanziell angeschlagene DSV wollte wegen der ungeklärten TV-Rechte-Situation am 10. Januar einen zusätzlichen Slalom in Garmisch-Partenkirchen austragen, ursprünglich war nur ein Slalom am 9. Januar geplant. Mit der Doppel-Veranstaltung wollte sich der DSV für einen neuen TV-Partner attraktiver machen.

Außerdem sollten die geplanten Klassik-Skilanglaufrennen am 1. Januar in Oberstdorf abgesagt werden und lediglich am 2. Januar Jagdrennen stattfinden. "Im Langlauf können wir diese Entscheidung nicht nachvollziehen - wir haben das Problem seit einem halben Jahr mit den Verantwortlichen kommuniziert", sagte DSV-Sprecher Stefan Schwarzbach. Es werde in den nächsten Tage auf "Präsidenten-Ebene" noch nach einer Lösung gesucht. Den klammen DSV würde die TV-Eigenproduktion für zwei Tage in Oberstdorf 680.000 Euro kosten. Der Fis-Vorstand begründete seine Haltung damit, dass die Weltcups in den von den gewünschten Änderungen betroffenen Disziplinen bereits gestartet sind.

Die Ottawa Senators mit dem deutschen Eishockey- Nationalspieler Christoph Schubert haben in der NHL eine neue Bestmarke aufgestellt. Die Senators gewannen gestern 5:1 gegen die Toronto Maple Leafs und verfügen nunmehr über 26 Punkte. Das Schubert-Team kassierte in den ersten 14 Saisonspielen nur eine Niederlage und übertraf damit den bisherigen Rekord der Detroit Red Wings (25 Punkte) in der Saison 2005/2006 um einen Punkt.

Dagegen bleiben die Washington Capitals weiter im Tabellenkeller. Das Team kassierte ohne Torwart Olaf Kölzig beim 1:2 gegen die Atlanta Thrashers die zehnte Niederlage im 15. Spiel. Kölzig durfte nur von der Bank aus zuschauen. Gestern hatte er beim 0:5 gegen die Carolina Hurricanes alle Gegentore hinnehmen müssen, ehe er vom Eis genommen wurde .

Die National Football League hat Defensive Tackle Marcus Stroud von den Jacksonville Jaguars wegen der Einnahme anaboler Steroide für vier Spiele gesperrt. Damit kann Stroud frühestens wieder am 3. Dezember mit seinen Teamkollegen trainieren und fehlt Jacksonville im Spiel gegen den Rivalen Indianapolis Colts am 2. Dezember. Für die Dauer der Sperre bekommt Stroud, der in dieser Saison bislang alle Spiele für Jacksonville bestritten hat, auch kein Gehalt.

ulz/sid/dpa

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