Mixed Zone Handball bekommt Chip, Nelson Olympia-Ticket
Hamburg - Der Handball-Weltverband IHF plant die Einführung eines Mikrochip-Balls. Der sogenannte "iBall" soll erstmals bei der WM 2009 in Kroatien verwendet werden. Durch ein elektronisches Signal soll künftig festgestellt werden können, ob der Ball die Torlinie überquert hat, oder nicht. Die Schiedsrichter werden dann innerhalb einer halben Sekunde drahtlos informiert und können so den Spielfluss aufrecht erhalten. "Wir freuen uns sehr, dass wir diese aufregende Technologie einführen, die den Fortlauf des Spiels sichert und die Schiedsrichter unterstützt", sagte IHF-Präsident Hassan Moustafa.
Der Ball unterscheide sich in seiner äußerlichen Beschaffenheit nicht von den gebräuchlichen Spielgeräten und messe zusätzlich noch die Geschwindigkeit des Wurfes. Der Hersteller des Balls, eine dänische Firma, wird alle Weltturniere und Olympischen Spiele bis 2013 ausstatten.
Donnie Nelson, Sportdirektor der Dallas Mavericks, wird Co-Trainer des chinesischen Olympia-Basketballteams für die Sommerspiele in Peking. Der frühere Co-Trainer der "Mavs", dem Team des Deutschen Dirk Nowitzki, wird nach Ablauf der NBA-Saison nach China reisen und dort seine Aufgabe als Assistent des litauischen Chefcoaches Jonas Kazlaukas aufnehmen.
Bereits bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen fungierte Nelson als Berater der chinesischen Auswahl. Der ehemalige Mavericks-Co-Trainer Del Harris führte das Team damals auf den achten Platz. Donnie Nelson ist der Sohn des früheren Mavericks-Coaches Don Nelson, der heute die Golden State Warriors trainiert.
Der deutsche Golfprofi Alexander Cejka hat bei der Honda Classic in Palm Beach Gardens den siebten Platz erreicht. Mit insgesamt 278 Schlägen benötigte er vier mehr als Gewinner Ernie Els. Für Cejka war es die erste Top-Ten-Plazierung der Saison, er kassierte 160.050 Dollar Prämie. Insgesamt hat der 37-Jährige bereits 256.000 Dollar auf der US-PGA-Tour verdient und liegt damit auf Platz 67 der Geldrangliste. Erster ist Tiger Woods mit 2.286.000 Dollar.
BMW-Werksfahrer Augusto Farfus ist in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft disqualifiziert worden. Bei seinem BMW 320si wurde eine V-Strebe zur Befestigung der Unterbodenverkleidung entdeckt, die nicht dem Reglement entspricht. Der 24-Jährige hatte im ersten von zwei bislang absolvierten WM-Läufen hinter den Seat-Piloten Yvan Muller und Rickard Rydell den dritten Platz belegt. Die Stewards des Automobil-Weltverbandes konnten zwar keine Absicht erkennen, dennoch bleibt die Entscheidung bestehen. Durch die Disqualifikation rückt der ehemalige Formel-1-Pilot Gabriele Tarquini auf und teilt sich nun Platz eins mit Vize-Weltmeister Muller. Beide haben 14 WM-Punkte.
Der deutsche Tennisprofi Thomas Haas ist zum Auftakt des ATP-Turniers in Dubai ausgeschieden. Der Hamburger verlor gegen den an Nummer vier gesetzten Spanier David Ferrer klar 3:6, 0:6. Seit seinem Comeback in Delray Beach (Florida) Anfang Februar hat Haas erst zwei Matches auf der ATP-Tour gewonnen, vorige Woche scheiterte er im Achtelfinale an Benjamin Becker. In der Weltrangliste ist er auf Platz 35 zurückgefallen. Zudem stellt der Hamburger seinen Einsatz im Davis Cup in Frage. "Es wird verdammt eng. Im Moment fühle ich nicht, dass ich unter den Top zwei der deutschen Spieler bin", sagte der 29-Jährige und ergänzte: "Die Besten und Fitten sollen für ihr Land spielen." Das Davis-Cup-Viertelfinale findet vom 11. bis zum 13. April in Bremen statt.
kna/sid/dpa