Mixed Zone: Hegen geht, Nakajima kommt - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Hegen geht, Nakajima kommt

Ein Eishockey-Bundesligist hat sich von seinem Trainer getrennt. In der Formel 1 freut sich ein Testpilot auf sein erstes Rennen. Drei Fahrer kämpfen in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft um den Titel. Die deutschen Handball-Clubs haben Lospech.
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Hamburg - Eishockey-Bundesligist Füchse Duisburg hat sich von Trainer Dieter Hegen getrennt. Der 290-malige Nationalspieler hat sich mit Clubchef Ralf Pape auf "eine einvernehmliche Vertragsauflösung" geeinigt. Grund für den ersten Trainerwechsel der Saison war nicht nur die magere Bilanz des Tabellenletzten mit nur einem Sieg und insgesamt fünf Punkten aus zehn Spielen, sondern auch der nicht DEL-taugliche Kader der Füchse. "Ich habe keine Möglichkeiten mehr gesehen, wenn wir nicht neue Spieler bekommen", sagte Hegen. Mit ihm muss auch Co-Trainer Udo Schmid gehen.

Das Training übernimmt Manager Franz Fritzmeier, sein Assistent ist der ehemalige Bundesligaspieler Willi Mühlenhaus. Fritzmeier, im Sommer vom DEL-Konkurrenten Krefeld Pinguine nach Duisburg gewechselt, hatte vor der Saison gesagt: "In diesem Jahr gibt es keinen Artenschutz mehr für den Trainer."

Der Formel-1-Rennstall Williams-Toyota hat bestätigt, dass Kazuki Nakajima als zweiter Pilot neben dem Wiesbadener Nico Rosberg das Saisonfinale am 21. Oktober in Brasilien bestreiten wird. Der 22-jährige Japaner ersetzt damit wie erwartet den Österreicher Alexander Wurz, der gestern seinen sofortigen Rücktritt verkündet hatte. Nakajima war bislang offizieller Test- und Reserve-Pilot des Teams.

Der Rennstall betonte, dass das Rennen in Brasilien nicht über einen Fahrerplatz für Nakajima in der kommenden Saison entscheiden wird. "Man kann die Fähigkeit eines Fahrers nicht auf Basis eines Rennens beurteilen. Für Kazuki ist es einfach eine ideale Möglichkeit, um sich weiterzuentwickeln", sagte Teamchef Frank Williams. "Ich möchte diese Chance mit beiden Händen am Schopf packen und das Vertrauen durch das Team rechtfertigen", sagte Nakajima.

Die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft steht wie die Formel 1 vor einem spannenden Saisonfinale. Nur vier Punkte trennen die ersten drei Fahrer vor dem letzten Saisonrennen kommenden Sonntag in Hockenheim. Der Schwede Mattias Ekström führt die Gesamtwertung mit 44 Punkten vor Mercedes-Pilot Bruno Spengler (42) und seinem Audi-Markenkollegen Martin Tomczyk (40) an.

Besonders pikant ist der Dreikampf, weil Audi im vorletzten Rennen der Saison in Barcelona nach den Rammstößen der Mercedes-Piloten alle verbliebenen Autos zehn Runden vor Schluss zurückzog. Um sich den Meistertitel zu sichern, müsste Audi den Silberpfeil von Spengler abschießen. Dazu soll es aber laut Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich nicht kommen. "Wir wollen harte, aber faire Zweikämpfe, keine Rambo-Aktionen", sagte Ullrich. Es sei nicht im Sinn von Audi und Mercedes, dass sich die Fahrer gegenseitig von der Strecke schubsten.

Bei der Auslosung der dritten Runde in den europäischen Handball-Pokalwettbewerben waren die meisten deutschen Vereine nicht vom Losglück gesegnet. Bei den Cupsiegern trifft der SC Magdeburg auf den russischen Club Sungui Tscheljabinsk. "Das ist eine Katastrophe", sagte Magdeburgs Sportdirektor Stefan Kretzschmar. Zur Partie bei dem völlig unbekannten Gegner aus dem Südural haben die Magdeburger die weiteste Reise aller im Lostopf befindlichen Teams. Die Rhein-Neckar Löwen treffen auf den serbischen Vertreter Partizan Belgrad. Die Hinspiele sind am 17. und 18. November, die Rückspiele eine Woche später.

Im EHF-Cup trifft der TBV Lemgo auf die Dänen von Aarhus GF, die HSG Nordhorn spielt gegen RK Belgrad. Der TV Großwallstadt muss zunächst auswärts bei HC Portowik Juschni aus der Ukraine antreten.

ulz/dpa/sid

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