Mixed Zone: Heimsieg für Happonen, Rekord für deutsche Wasserballer - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Heimsieg für Happonen, Rekord für deutsche Wasserballer

Der Ort für den ersten Saisonerfolg war gut gewählt: Ausgerechnet in seiner Heimat Finnland triumphierte der Skispringer Janne Happonen. Die Wasserballer Deutschlands holten auswärts einen historischen Sieg. Die Leichtathletik-Veranstalter machen ernst.
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Hamburg - Der Finne Janne Happonen hat das Weltcup-Skispringen in Kuopio gewonnen. Er verwies bei seinem ersten Saisonsieg mit dem weitesten Sprung von 134,5 Metern und 142,6 Punkten Skiflug-Weltmeister Gregor Schlierenzauer aus Österreich sowie den Norweger Anders Jacobsen auf die nächsten Plätze. Als bester deutscher Springer landete Michael Neumayer auf Platz elf und damit unmittelbar vor Weltcup-Gesamtsieger Thomas Morgenstern (Österreich).

Georg Späth kam auf den guten 14. Rang. Jörg Ritzerfeld und Michael Uhrmann holten als 28. sowie 30. auch noch Weltcup-Punkte, die Martin Schmitt als 31. knapp verpasste. Die Ersatz-Veranstaltung für das am Vortag in Lahti ausgefallene Großschanzen-Springen wurde in nur einem Durchgang entschieden. Zuvor war eine Runde wegen zu starken Aufwindes vor den letzten sieben Springern abgebrochen worden.

Die Veranstalter europäischer Laufgroßveranstaltungen machen ernst: Einmal wegen Dopingvergehen gesperrte Athleten würden von keinem der 51 Ausrichter mehr eingeladen, sagte Wilfried Meert der Agentur AP. "Das ist ein Signal an die neue Generation", erklärte der Ausrichter des Van Damme Golden League Meetings. Auch drohende Klagen der ausgeschlossenen Sportler fürchtet der Belgier nicht.

Treffen wird der Bann auch Justin Gatlin, selbst wenn dessen Dopingsperre auf zwei Jahre verkürzt werden sollte. Darum streitet der US-Sprinter vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas. Der Internationale Leichtathletik-Verband IAAF will in Lausanne jedoch die bisher auf vier Jahre festgesetzte Sperre des 2006 wegen Testosteron-Dopings Verbannten verdoppeln lassen. Gatlin sei nach dem ersten Doping-Vergehen 2001 (wegen Amphetamin-Dopings; die Red.) öffentlich darüber informiert worden, dass eine Wiederholung eine lebenslange Sperre nach sich ziehen könnte, sagte IAAF-Sprecher Nick Davies heute.

Gatlin, der nur bei einer Reduzierung seiner Dopingsperre um zwei Jahre in Peking starten könnte, war als "Wiederholungstäter" wegen Testosteron-Dopings im Jahr 2006 ursprünglich für acht Jahre suspendiert worden. Am 1. Januar hatte ein amerikanisches Schiedsgericht die Sperre halbiert. Damit ist der 26-Jährige vom 25. Mai 2010 an wieder startberechtigt, kann seinen Olympiasieg von Athen bei den Spielen in Peking (8. bis 24. August 2008) aber nicht wiederholen. Sein 100-Meter-Weltrekord vom 12. Mai 2006 in Doha (9,77 Sekunden) wurde wegen des Dopingfalls annulliert.

Die Pittsburgh Steelers haben den Vertrag mit Quarterback Ben Roethlisberger bis 2015 verlängert. Der fünfmalige Meister der US-Footballliga NFL machte den Spielmacher mit einem Gehalt von insgesamt 102 Millionen Dollar (mehr als 36 Millionen davon als Garantiesumme) zu einem der bestbezahlten Footballprofis in den USA. "Das bedeutet, dass ich ein Steeler bleibe, so lange es geht", wurde der 26-Jährige in einer Pressemitteilung des Clubs zitiert, "ich liebe Pittsburgh." Vor zwei Jahren hatte er sein Team zur Meisterschaft geführt.

Einen Tag nach dem Auftaktsieg gegen Kanada (11:6) haben die deutschen Wasserballer beim Olympia-Qualifikationsturnier im rumänischen Oradea ihre zweite Pflichtaufgabe in der Vorrundengruppe B mit einem 29:1 (5:0, 8:0, 9:0, 7:1)-Rekordsieg gegen Mexiko erfolgreich absolviert. Beim achten Sieg im zehnten Spiel gegen die international drittklassigen Mexikaner war der Spandauer Moritz Oeler mit fünf Treffern bester der zehn deutschen Torschützen.

Der Sieg gegen Mexiko war der höchste, den eine deutsche Nationalmannschaft seit der Länderspiel-Premiere im Jahre 1900 in fast 1500 offiziellen Partien erzielt hat. Bisher war ein 25:4 gegen Ägypten vor zwei Jahren in Frankreich die Bestmarke. Dritter deutscher Vorrundengegner ist morgen Mazedonien.

goe/AP/sid/dpa

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