Mixed Zone: Henman sagt bye-bye, Mentschow gewinnt Vuelta - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Henman sagt bye-bye, Mentschow gewinnt Vuelta

Der Brite Tim Henman beendete sein letztes Tennismatch mit einem Sieg. Erfolgreich war auch der russische Radprofi Dennis Mentschow bei der Vuelta. Zwei deutsche Golfer patzten hingegen. Der Deutsche Eishockey-Meister Mannheim steckt weiter in der Krise.
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Hamburg – Der Russe Dennis Mentschow hat zum zweiten Mal die Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Rabobank-Kapitän, der den Gesamtsieg 2005 nach der Disqualifikation von Dopingsünder Roberto Heras (Spanien) zuerkannt bekommen hatte, holte sich auch das Bergtrikot. Am Ende der 62. Vuelta lag der 29-Jährige klar vor den Spaniern Carlo Sastre (CSC/3:31 Minuten zurück) und Samuel Sanchez (Euskatel/3:46). Die letzte Etappe über 104,2 Kilometer gewann der Italiener Daniele Bennati (Lampre) vor seinem Landsmann Alessandro Petacchi (Milram). Sechster wurde der Rostocker André Greipel (T-Mobile). Das deutsche Team holte zwei Tagessiege (Bert Grabsch und Andreas Klier), Milram drei (zwei Petacchi und einer Erik Zabel).

"Es war eine unglaubliche Reise. Ich werde euch alle vermissen. Ich wollte Tennisprofi werden, seit ich fünf oder sechs war und konnte so viele meiner Träume verwirklichen", sagte Tim Henman nach dem letzten Spiel seiner Karriere auf dem Court Number 1 in Wimbledon. Gemeinsam mit Jamie Murray hatte Henman das kroatische Doppel Lovro Zovko/Marin Cilic 4:6, 6:4, 7:6 (7:3), 7:5 besiegt und das britische Daviscup-Team zurück in die Weltgruppe geführt. "Das war der perfekte Abschluss", so Henman. Der 33-Jährige war seit 1993 Profi und erreichte insgesamt sechs Mal das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers (vier Mal in Wimbledon sowie je ein Mal bei den French und US Open). Gewinnen konnte er eines der bedeutendsten Turniere jedoch nie. In der Weltrangliste war Rang vier die beste Platzierung in der Karriere des Engländers.

Die deutschen Golfprofis Martin Kaymer und Marcel Siem haben bei der British Masters in Birmingham nur eine Nebenrolle gespielt. Kaymer kam auf dem ehemaligen Ryder-Cup-Platz "The de Vere Belfry" dank einer 68er Runde am Sonntag noch auf den geteilten 21. Rang (285 Schläge). Der 26 Jahre alte Siem (293) belegte den geteilten 57. Platz und muss bei nur noch sechs ausstehenden Turnieren um seine Karte für die European Tour 2008 bangen. Sven Strüver war schon Freitag mit zehn über Par deutlich am Cut gescheitert. Dafür feierte der Engländer Lee Westwood (273 Schläge) auf dem Par-72-Kurs seinen 18. Turniersieg auf der European Tour. Zweiter wurde Westwoods Landsmann Ian Poulter (278).

Titelverteidiger und Topfavorit Adler Mannheim findet in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) keinen Weg aus der Krise. Zwei Tage nach dem ersten Saisonsieg kassierte der DEL-Rekordmeister am Sonntag mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Kölner Haie die fünfte Niederlage im sechsten Spiel. Die Mannheimer, die am Freitag 5:1 gegen die Hannover Scorpions gewonnen hatten, bleiben mit nur fünf Punkten im Tabellenkeller. Vor 11.950 Zuschauern gingen die Kölner durch den Kanadier Bryan Adams (40.) in Führung. Beim Ausgleich fälschte Ronny Arendt (50.) einen Schlagschuss von Verteidiger Martin Ancicka ab. Für den Kölner Sieg sorgte John Slaney nach 27 Sekunden in der Verlängerung.

ach/sid/dpa

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