Mixed Zone: Hopkins ältester Box-Weltmeister, Kaymer verpasst Sprung an die Spitze - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Hopkins ältester Box-Weltmeister, Kaymer verpasst Sprung an die Spitze

Bernard Hopkins ist im Alter von 46 Jahren Box-Weltmeister geworden - und löste damit den bisherigen Rekordhalter George Foreman ab. Golfprofi Martin Kaymer verpasste die Rückkehr an die Weltranglisten-Spitze. Außerdem: Zwei Äthiopier feierten beim Hamburg-Marathon einen historischen Doppelsieg.
Box-Oldie Hopkins (l.): Sieg gegen Pascal
Box-Oldie Hopkins (l.): Sieg gegen Pascal

Box-Oldie Hopkins (l.): Sieg gegen Pascal

Foto: ROGERIO BARBOSA/ AFP
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Hamburg - Mit einem einstimmigen Punktsieg (116:112, 115:114, 115:113) über den Kanadier Jean Pascal hat sich Boxer Bernard Hopkins den WBC-WM-Gürtel gesichert. Damit löste er George Foreman als ältesten Profi-Boxer ab, der je einen WM-Titel erobert hat. Zum Zeitpunkt seines Erfolgs war Hopkins 46 Jahre, vier Monate und sechs Tage alt. Foreman war lediglich 45 Jahre und knapp zehn Monate alt, als er am 5. November 1994 in Las Vegas seinen amerikanischen Landsmann Michael Moorer in der zehnten Runde besiegte und ihm die Schwergewichts-Titel der Verbände WBA und IBF abnahm.

Golf-Profi Martin Kaymer hat das Finale der World Matchplay Championship im spanischen Casares verpasst. Dadurch vergab Kaymer die Chance, auf Platz eins der Weltrangliste zurückzukehren. Nach zuletzt vier Siegen in Serie musste sich der 26-Jährige im Halbfinale gegen den Weltranglisten-Zweiten Luke Donald deutlich geschlagen geben. Der Engländer beendete das Match mit "5 und 3" vorzeitig am 15. Grün. Er lag demnach mit fünf Lochgewinnen Vorsprung uneinholbar vorne, da nur noch drei Löcher zu spielen waren.

Für Alexander Cejka geht es hingegen bergauf: Mit seiner zweitbesten Runde der Saison verbesserte sich der 40-Jährige beim Invitational at Colonial in Texas um 30 Plätze auf Platz zwölf der Weltrangliste. Nach fünf Birdies und nur einem Bogey zur 66 auf dem Par-70-Kurs in Fort Worth liegt Cejka nach drei Runden mit 204 Schlägen (69+69+66) nur noch sieben hinter Spitzenreiter Charlie Wi (197). Auf Rang zwei fiel der am Vortag führende David Toms zurück. Der 44-jährige US-Profi hatte zuvor mit zwei 62er Runden im Colonial Country Club den Startrekord des Traditionsturniers verbessert.

Tennisspieler Thomas Haas wird bei den French Open in Paris auch im Doppel an den Start gehen. Der 33-Jährige tritt zusammen mit Philipp Petzschner an. Eigentlich als Partner vorgesehen war der Österreicher Jürgen Melzer, der sich jedoch mehr auf das Einzelturnier konzentrieren will. Für Haas wird der Start im Einzel das Comeback nach einjähriger Pause.

Der Jamaikaner Steve Mullings ist eine neue Jahres-Weltbestzeit über 100 Meter gelaufen. Bei einem US-Meeting in Orlando kam der 18-Jährige bei einem gerade noch zulässigen Rückenwind nach 9,89 Sekunden ins Ziel und stellte damit seinen eigenen Rekord ein. Mullings hatte bei der WM 2009 mit der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel um Usain Bolt die Goldmedaille gewonnen.

Der Äthiopier Shentema Gudisa hat den Hamburg-Marathon 2011 gewonnen. Für die 42,195 Kilometer lange Strecke benötigte der 30-Jährige 2:11:03 Stunden. Allerdings verpasste Gudisa den fünf Jahre alten Streckenrekord des Spaniers Julio Rey (2:06:52 Stunden) deutlich. Hinter Gudisa landeten die beiden Kenianer Kipkembol Kipsang (2:11:18) und Johnstone Maiyo (2: 11:27). Bei den Frauen kam die erst 19 Jahre alte Fatuma Dergo aus Äthiopien bei ihrem Marathon-Debüt nach 2:28:30 Stunden als Erste ins Ziel. Damit feierten Gudisa und Dergo den ersten äthiopischen Doppelsieg der Hamburger Marathon-Geschichte. Rang zwei bei den Frauen belegte Halima Beriso aus Äthiopien (2:32:42), die Kenianerin Joyce Kandie (2:33:05) wurde Dritte.

Gleichzeitig wurden im Rahmen des Marathons auch die Deutschen Meisterschaften ausgetragen: Hier setzte sich Stefan Koch vor Manuel Meyer und Christian Seiler durch. Bürgermeister Olaf Scholz hatte die 16.117 Starter am Sonntagmorgen auf den Kurs durch die Hamburger Innenstadt geschickt.

ska/klu/dpa/sid

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