Mixed Zone Kentikian wird Deutsche, Rad-WM-Kader nominiert
Hamburg - Sprinter Erik Zabel und Gerald Ciolek sowie Stefan Schumacher stehen im vorläufigen WM-Kader des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). Zudem darf auch Linus Gerdemann, der zu den Favoriten bei der am Freitag beginnenden Deutschland-Tour zählt, mit seinem Einsatz bei den Wettkämpfen vom 23. bis 28. September im italienischen Varese rechnen. Die stärkste Fraktion im bisherigen Aufgebot stellt das Team Columbia mit sieben Fahrern gefolgt von Gerolsteiner (6 Profis) und Milram (3). "Die Entscheidung, welche Fahrer letztlich fahren, fällt in Absprache mit den Fahrern in den kommenden Wochen", erklärte BDR-Vizepräsident Udo Sprenger.
Boxweltmeisterin Susi Kentikian hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Hamburgs Senatorin für Kultur, Sport und Medien, Karin von Welck, überreichte der 20-Jährigen die Einbürgerungsurkunde. Die gebürtige Armenierin ist seit 2007 Doppelweltmeisterin im Fliegengewicht nach Version der WBA und WIBF. Sie wird bei ihrer Titelverteidigung in Düsseldorf am Freitag gegen Hagar Finer aus Israel damit erstmals als Deutsche antreten.
Die Eishockey-Nationalspieler Daniel Kreutzer von den DEG Metro Stars und Aleksander Polaczek von den Nürnberg Ice Tigers sind ab sofort wieder spielberechtigt. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mitteilte, wurde die Anfang August ausgesprochene dreimonatige Sperre wegen angeblich wiederholten Verstoßes gegen die Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) ausgesetzt. Damit stehen die Akteure ihren Clubs zum Saisonstart der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in zehn Tagen wieder zur Verfügung. Kreutzer und Polaczek hatten gegen ihre Sperren eine Einstweilige Verfügung beantragt.
Fünf Tage vor ihrem WM-Kampf in der Berliner Max-Schmeling-Halle um den vakanten Schwergewichtstitel der World Boxing Association (WBA) haben sich die Schwergewichtsboxer Nikolai Walujew und John Ruiz siegessicher gezeigt. Im verbalen Schlagabtausch legte der 36 Jahre alte Ruiz vor. "Diesmal fälle ich Walujew. Ich gewinne durch K.o.", verkündete er in der "Bild". Der US-Amerikaner und sein russischer Gegner hatten sich im Dezember 2005 schon einmal im Ring gegenübergestanden, als Walujew dank eines knappen Punktsieges den WM-Gürtel gewann. "In mir toben gewaltige Kräfte. Ich kann es kaum erwarten, in den Ring zu steigen und zu zeigen, was ich drauf habe", sagte der Russe.
Vijay Singh hat das mit sieben Millionen Dollar dotierte Golfturnier in Paramus im US-Bundesstaat New Jersey gewonnen. Der Weltranglisten-Fünfte von den Fidschi-Inseln setzte sich auf dem Par-71-Kurs im Stechen gegen Sergio Garcia aus Spanien und den US-Amerikaner Kevin Sutherland durch. Alle drei hatten für vier Runden 276 Schläge benötigt. Nachdem Sutherland am ersten Loch des Stechens ausschied, holte sich Singh am zweiten Zusatzloch mit einem Birdie gegen Garcia den Titel. Es war nach den Siegen 1993, 1995 und 2006 sein vierter Triumph bei seinem Lieblingsturnier, der ihm 1,26 Millionen Dollar Preisgeld bescherte. Deutsche Golfprofis waren nicht am Start.
met/sid/dpa