Mixed Zone: Klim beendet Karriere, Müller erteilt Lehrstunde - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Klim beendet Karriere, Müller erteilt Lehrstunde

Ein australischer Schwimmer will sich nach sieben Weltmeistertiteln jetzt mehr seiner Familie widmen. In Wimbledon siegte eine deutsche Spielerin im Eiltempo. Der deutsche Handball-Meister verstärkt sich im Land des Europameisters. Der CHIO wächst weiter.
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Hamburg - Der australische Schwimmer Michael Klim hat seine Karriere beendet. Klim gewann insgesamt sechs olympische Medaillen, sieben Mal war er Weltmeister. "Es ist traurig, dies so kurz vor Olympischen Spielen zu tun, aber ich kann mit dieser Entscheidung leben", sagte der 29-Jährige alte frühere Weltrekordler heute. Er habe nicht mehr die Kraft, Weltrekorde zu brechen. Priorität hätten jetzt seine Frau und seine Tochter Stella.

Der in Polen geborene Klim wanderte 1981 mit seinen Eltern zunächst nach Deutschland aus. In Hamburg begann seine Karriere als Leistungssportler. Seit 1991 lebt Klim in Australien. Er verpasst mit seinem Rücktritt die Chance, als erster Australier an vier Olympischen Spielen teilzunehmen.

Martina Müller hat als einzige deutsche Tennisspielerin beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon die zweite Runde erreicht. Die an Nummer 32 gesetzte Müller gewann heute noch rechtzeitig vor einer Regenpause 6:0, 6:0 gegen die Weltranglisten-166. Anna Smashnova aus Israel. Nach nur 41 Minuten war das ungleiche Duell beendet. Zuvor waren von den insgesamt sieben gestarteten deutschen Damen sechs in Runde eins ausgeschieden.

Der THW Kiel hat die vierte Verpflichtung für die kommende Handball-Bundesligasaison perfekt gemacht. Der deutsche Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner sicherte sich die Dienste des französischen Nationalspielers Igor Anic für drei Jahre bis zum 30. Juni 2010. Der 20-Jährige Kreisläufer kommt vom Vize-Meister Montpellier HB. Neben Anic verstärken der Tscheche Filip Jicha (TBV Lemgo), der Norweger Börge Lund (HSG Nordhorn) und Jugendnationalspieler Daniel Wessig (HC Aschersleben) den Kieler Kader für die am 25. August beginnende Saison.

Der CHIO in Aachen wird immer größer. Das Weltfest des Reitsports wird vom 3. bis 8. Juli erstmals mit fünf Disziplinen ausgetragen, Vielseitigkeit und Voltigieren sind neu ins Programm aufgenommen worden. 253 Aktive aus 23 Nationen gehen an den sechs Turniertagen an den Start und kämpfen dabei um ein Gesamtpreisgeld von 1.555.891 Euro. Der Großteil davon, insgesamt 918.639 Euro, geht an die Springreiter, es folgen Dressur (270.254), Vielseitigkeit (180. 000), Fahren (128.478) und Voltigieren (26.000). Der Gesamtetat der Veranstaltung beläuft sich auf die Rekordsumme von 10,2 Millionen Euro. Fernsehbilder der Veranstaltung werden in 134 Länder gesendet. Das Interesse der Fans ist enorm, es wurden bereits mehr als 200.000 Karten verkauft.

fs/dpa/sid

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