Mixed Zone: Schwimm-Staffel verpasst Bronzemedaille knapp - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Mixed Zone Schwimm-Staffel verpasst Bronzemedaille knapp

Die deutsche Freistil-Staffel der Männer hat bei der Kurzbahn-WM eine Medaille knapp verpasst. Außerdem: Göttingens Basketballer haben das Wiederholungsspiel gegen Istanbul gewonnen. NBA-Boss David Stern appelliert an die Spieler, in Zukunft auf Gehalt zu verzichten.
Schwimmer Biedermann: Platz vier mit der Staffel
Schwimmer Biedermann: Platz vier mit der Staffel

Schwimmer Biedermann: Platz vier mit der Staffel

Foto: Mohamed Messara/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Die deutschen Telnehmer bei der Kurzbahn-WM in Dubai schwimmen der Weltspitze weiter hinterher. Auch die vier mal 200 Meter-Freistil-Staffel der Männer verpasste als auf Rang vier die erste Medaille für den DSV. Paul Biedermann, Markus Deibler, Stefan Herbst und Benjamin Starke verbesserten zwar ihren im Vorlauf aufgestellten deutschen Rekord auf 6:54,12 Minuten - aber das reichte nicht für Bronze. Den Titel sicherte sich Russland, das in 6:49,04 Minuten den Weltrekord von Kanada (6:51,05) deutlich unterbot. Silber ging an die US-Staffel (6:49,58), Dritter wurde Frankreich (6:53,05).

Steffen Deibler zeigte sich nach seinem enttäuschenden 21. Platz über 100 Meter Schmetterling verbessert und erreichte als Halbfinal-Vierter in 21,25 Sekunden den Endlauf über 50 Meter Freistil. Einen achtbaren fünften Platz belegte Dorothea Brandt im Finale über 50 Meter Brust. Theresa Michallak kam über 100 Meter Lagen als Achte ins Finale. Das verpassten über 100 Meter Freistil dagegen Silke Lippok und Daniela Schreiber. Für den ersten Einzel-Weltrekord des Jahres sorgte Ryan Lochte über 400 Meter Lagen. Der US-Amerikaner, der schon die 200 Meter Freistil gewonnen hatte, blieb in 3:55,50 Minuten 1,77 Sekunden unter der alten Bestmarke des Ungarn Laszlo Cseh. Silber holte der Tunesier Oussama Mellouli (3:57,40), Bronze sicherte sich Lochtes Landsmann Scott Clary (3:57,56).

Basketball-Bundesligist BG Göttingen hat sich für die Europacup-Zwischenrunde qualifiziert. Der Club gewann das Wiederholungsspiel gegen Besiktas Istanbul 81:69 (45:35). Damit hat Göttingen schon vor der abschließenden Partie beim türkischen Club, der ohne den ehemaligen NBA-Star Allen Iverson antrat, einen der beiden ersten Plätze der Gruppe B sicher. Göttingens 85:83-Sieg gegen Besiktas am 23. November war wegen eines Zeitfehlers in der Schlussphase annulliert worden.

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat den Vertrag mit Kapitän Torsten Laen bis 2013 verlängert. Der dänische Kreisläufer, der 2009 vom spanischen Topclub Ciudad Real zu den Füchsen gewechselt war, ist einer der Garanten für die derzeitige Erfolgsserie der Berliner, die in der Liga mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter HSV Hamburg Zweiter sind. Am Dienstag hatten die Füchse Hamburg dank eines 31:27 (15:16)-Sieges im Achtelfinale aus dem DHB-Pokal geworfen.

Liga-Boss David Stern hat die Profis der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in Sachen Gehalt erneut zum Umdenken aufgefordert. "Wir müssen unser System umstellen. Alle Kosten sind gestiegen, aber es hat keine Konsequenzen für die Spieler. Sie bekommen Gehälter, die unter erhöhten Kosten erwirtschaftet werden", sagte Stern. Die NBA hat in der vergangenen Saison Verluste in Höhe von 370 Millionen Dollar (280 Millionen Euro) gemacht, für die laufende Spielzeit wird ein weiteres Minus von 350 Millionen Dollar (260 Millionen Euro) erwartet. Sollten sich die Spielergewerkschaft und die Club-Eigentümer nicht einigen, droht der NBA ein Lockout.

ulz/ham/sid/dpa