Mixed Zone Titelverteidiger Kaymer auf Siegkurs
Golfprofi Kaymer: Auch am dritten Tag auf dem Vormarsch
Foto: Getty ImagesHamburg - Titelverteidiger Martin Kaymer hat bei der Abu Dhabi Championship seinen dritten Sieg auf der Europa-Tour der Golfer im Visier. Mit 201 Schlägen (68+68+65) auf dem Par-72-Kurs lag der 24-Jährige am Samstag nach drei Runden nur vier Schläge hinter dem führenden englischen Ryder-Cup-Star Paul Casey (197) auf Platz zwei. Nach einer fehlerfreien 65er-Runde mit fünf Birdies und einem Eagle (zwei Schläge unter Lochstandard) am achten Grün schob sich Kaymer vor die Engländer Graeme Storm (202) und Anthony Wall (203).
Der 31-jährige Casey glänzte bei seiner Aufholjagd mit einer tagesbesten 63er-Runde am Persischen Golf, wo er schon vor zwei Jahren den Titel geholt hatte. Kaymer feierte 2008 mit einem Start-Ziel-Sieg in den Vereinigten Arabischen Emiraten seinen ersten Europa-Tour-Erfolg überhaupt und ist seitdem bis auf den 25. Weltranglistenplatz vorgerückt.
Alexander Cejka schafft Cut auf Hawaii
Wegen einbrechender Dunkelheit am Freitag konnte die zweite Runde erst am Samstagmorgen beendet werden. Dabei verpasste der Ratinger Marcel Siem mit 147 Schlägen (75+72) den Cut (144) deutlich, während Kaymer sich Schlag für Schlag vom neunten bis auf den zweiten Platz vorarbeitete. Der Gewinner bekommt 245.122 Euro Prämie aus der Gesamtdotierung von rund 1,5 Millionen Euro.
Alexander Cejka hat den Halbzeit-Cut bei der Sony Open auf Hawaii geschafft und einen soliden Saisoneinstand auf der US-PGA-Tour gefeiert. Mit 141 Schlägen in Honolulu kam der 38-Jährige neun Zähler hinter dem schlaggleichen Führungsduo Nathan Green (Australien) und Tom Pernice Jr. (USA) auf den 63. Rang. Allerdings lieferte Cejka, der in Las Vegas lebt, eine Zitterpartie bis zum letzten Loch ab. Erst mit einem Birdie auf dem 18. und letzten Grün schaffte er die Qualifikation für die beiden letzten Runden im Waialae GC.
Pittsburghs Bürgermeister Luke Ravenstahl hat als Football-Fan der heimischen Steelers zwei Tage vor dem NFL-Halbfinalduell gegen die Baltimore Ravens seinen Namen dem Verein angepasst. Das Stadtoberhaupt ließ seinen Nachnamen offiziell in Steelerstahl ändern. Der abergläubische Bürgermeister hofft, mit der Aktion seinem Team Unterstützung im Kampf um den Einzug in den Super Bowl geben zu können.
Trotz der angespannten Finanzlage in den USA hat der Stadtrat von New York den beiden ortsansässigen Baseball-Teams Mets und Yankees Sonderzuschüsse für den Bau eines neuen Stadions genehmigt. Die Vereine erhalten rund 450 Millionen Dollar. Bereits seit 2006 werden die Clubs mit Steuergeldern unterstützt, in diesem Zeitraum flossen rund 1,3 Milliarden Dollar in die Vereinskassen. Die Yankees hatten erst zu Saisonbeginn 423 Millionen Dollar zum Kauf von drei neuen Spielern ausgegeben.
Tennisprofi Volandri bezeichnet Dopingsperre als "absurd"
Athanasia Tsoumeleka, griechische Geher-Olympiasiegerin von Athen 2004, ist nach einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders NET positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden. Die Probe soll bereits am 6. August, also zwei Tage vor Beginn der Sommerspiele in Peking, genommen worden sein. In Chinas Hauptstadt belegte die 27-Jährige in persönlicher Bestzeit von 1:27:54 Stunden Rang neun. Tsoumeleka bestreitet, unerlaubte Substanzen zu sich genommen zu haben und kündigte ihren Rücktritt vom Leistungssport an. Sie war 2004 überraschend zu Olympiagold gestürmt, nachdem sie zuvor als beste Platzierung Rang sieben bei der WM 2003 in Paris erreicht hatte.
Filippo Volandri hat seine vom Welt-Tennisverband ITF verhängte dreimonatige Dopingsperre am Samstag in Melbourne als "absurd" bezeichnet. Die Strafe gegen den Italiener war am Abend zuvor verkündet worden, weil dem 27-Jährigen der Missbrauch eines Asthmamittels nachgewiesen worden war. Die Sperre endet am 14. April, so dass der bis dato 109. der Weltrangliste nicht an den Montag beginnenden Australian Open teilnehmen darf. In Melbourne sollte er gegen den Kroaten Mario Ancic starten.
"Es ist absurd", schimpfte Volandri. "Seit ich sieben bin, benutzte ich diese Substanz, um mein Asthma zu kurieren." Beim Masters-Turnier in Indian Wells, wo er im März in der ersten Runde ausgeschieden war, sei er krank gewesen und habe deshalb "mehr als üblich von dem Mittel eingenommen", berichtete er der "Gazzetta dello Sport". "Wenn ich eine Attacke habe, denke ich nicht über Antidoping nach; dann fühlt man sich, als würde man sterben. Außerdem habe ich seit Jahren ein Attest, das der ITF vorliegt. Neben den danach gewonnenen Ranglistenpunkten verliert Volandri auch 125.000 Euro Preisgeld.