Mixed Zone: Vettel vorneweg, Williams vor Comeback - DER SPIEGEL
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Mixed Zone Vettel vorneweg, Williams vor Comeback

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel hat das freie Training zum Großen Preis von Japan dominiert. Serena Williams steht nach dreimonatiger Verletzungspause vor einem Tennis-Comeback. Der NBA-Club Washington Wizards wird möglicherweise bald wieder seinen ursprünglichen Namen tragen.
Red-Bull-Pilot Vettel: Bestzeit im freien Training von Suzuka
Red-Bull-Pilot Vettel: Bestzeit im freien Training von Suzuka

Red-Bull-Pilot Vettel: Bestzeit im freien Training von Suzuka

Foto: Franck Robichon/ dpa
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Hamburg - Sebastian Vettel war im freien Training zum Großen Preis von Japan der Schnellste. In seinem Red Bull verwies der 23-Jährige in Suzuka seinen in der WM-Wertung führenden Teamkollegen Mark Webber mit fast vier Zehntelsekunden Vorsprung auf Rang zwei. Ferrari-Pilot Fernando Alonso wurde Vierter, Titelverteidiger Jenson Button fuhr auf Platz sechs. Buttons McLaren-Teamkollege Lewis Hamilton krachte im Vormittagstraining gegen eine Begrenzungsmauer, verlor danach viel Trainingszeit und kam am Ende nur auf Position 13.

Zweitbester der sieben deutschen Fahrer war Rekordweltmeister Michael Schumacher im Mercedes, der Achter wurde. Direkt hinter ihm landeten Adrian Sutil im Force India, Williams-Pilot Nico Hülkenberg und sein Mercedes-Kollege Nico Rosberg auf den Plätzen neun bis elf. Nick Heidfeld im Sauber wurde 15., deutsches Schlusslicht war Timo Glock im Virgin auf Platz 22. Vor dem 16. von 19 WM-Läufen am Sonntag (8 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) liegt Webber in der Gesamtwertung mit 202 Punkten vor Alonso (191).

Serena Williams steht nach einer dreimonatigen Verletzungspause vor ihrem Comeback im Profi-Tennis. Die US-Amerikanerin, die am Montag von der Dänin Caroline Wozniacki als Nummer eins der Weltrangliste abgelöst wird, hat für das WTA-Turnier im österreichischen Linz in der kommenden Woche gemeldet. Die 29-Jährige hat seit ihrem vierten Wimbledon-Sieg Anfang Juli kein Turnier mehr bestritten. Sie war wenige Tage nach ihrem 13. Grand-Slam-Triumph nach einem Restaurant-Besuch in eine Glasscherbe getreten. Dabei riss ihr eine Sehne.

Der NBA-Club Washington Wizards wird möglicherweise bald wieder seinen ursprünglichen Namen Washington Bullets tragen. Der neue Club-Eigentümer Ted Leonsis bestätigte, dass diese Idee "eine von ungefähr 101 ist, die mich im Moment beschäftigen". Bis zu einer endgültigen Entscheidung könne es allerdings noch eine Weile dauern, sagte Leonsis: "Ich bin dabei, unser Image zu modernisieren und Staub wegzupusten. Das geht nicht von heute auf morgen." Der Club hatte 1963 unter dem Namen Baltimore Bullets in der NBA debütiert. Zehn Jahre später folgte der Umzug nach Washington, aus dem Team wurden die Washington Bullets. Erst 1997 änderte der damalige Besitzer Abe Pollin den Namen von Bullets (Geschosse) in Washington Wizards (Zauberer). Hintergrund dieser Entscheidung war die US-Mordstatistik, in denen Washington meist einen der vorderen Plätze belegte.

Titelverteidiger New York Yankees hat in den Playoffs der Major League Baseball (MLB) einen großen Schritt Richtung Halbfinale gemacht. Im zweiten Spiel der Viertelfinalrunde siegten die Yankees 5:2 bei den Minnesota Twins und gingen in der "Best of five"-Serie 2:0 in Führung. Am Samstag kann der Rekordmeister im eigenen Stadion den Halbfinaleinzug perfekt machen. Auch die Texas Rangers liegen in ihrem Viertelfinale 2:0 vorn. Im zweiten Spiel bei den Tampa Bay Rays siegten die Texaner 6:0. Die San Francisco Giants setzten sich im ersten Spiel der Serie gegen die Atlanta Braves 1:0 durch.

Die deutschen Reiter haben bei der Weltmeisterschaft in der Para-Dressur am Donnerstag zwei Silbermedaillen gewonnen. Die deutsche Mannschaft kam in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky auf den zweiten Platz hinter Großbritannien. Zuvor hatte Britta Näpel Silber im Einzel gewonnen. Die 44-Jährige belegte in der Klasse Grade II den zweiten Platz mit ihrem Pferd Aquilina. Gold ging an die Niederländerin Petra van de Sande mit Toscane. Auf Platz vier kam Angelika Trabert mit Ariva-Avanti. Die Behinderten-Sportler nehmen zum ersten Mal an den Weltreiterspielen teil.

wit/sid/dpa