Moët-Cup-Reaktionen: "Ein bisschen zuviel Action" - DER SPIEGEL
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Moët-Cup-Reaktionen "Ein bisschen zuviel Action"

Nach den ersten beiden Rennen im Moët-Cup hatten die Beteiligten ihre eigenen Meinungen über das Geschehen. Oracle-Skipper Larry Ellison hatte zwar Spaß am Gewinnen, wäre aber auch mit einem weniger engen Rennen zufrieden gewesen. Teamkollege John Kostecki freute die vertraute Umgebung und Jochen Schümann bewies Sportsgeist.
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Larry Ellison

(Oracle BMW Racing) über seinen ersten Sieg als Skipper in der America's-Cup-Klasse:
"Gewinnen macht definitiv mehr Spaß, als zu verlieren. Die Qualität des Rennens war heute einfach spektakulär. Das Rennen war unglaublich eng - es gab viel Action rund um die Wendemarken. Vielleicht ein bisschen zu viel Action, als uns lieb war."

Larry Ellison über den Sieg gegen Alinghi:
"Wir haben Alinghi noch nicht besiegt. Das war der erste Tag einer 12-Rennen-Regatta. Es ist großartig, Teil des Segelsports zu sein, der so ausgeglichen und so herausfordernd ist, wo Taktik und Manöver so spannend für Segler und Zuschauer sind. Aber wie gesagt, wir haben Alinghi noch nicht besiegt. Wir hoffen, weiterhin ein guter Gegner zu sein und wir werden weiter sehr hart daran arbeiten, Alinghi in den kommenden Rennen zu schlagen."

Jochen Schümann (Alinghi) über die Notwendigkeit, dem Gegner Spielraum zu gewähren, als die Boote der Küste zu nah kamen:
"Für Boote in der America's-Cup-Klasse ist es eigentlich nicht üblich, aber vor Rennbeginn haben wir das so beschlossen. Wir wollten keins unserer Boote riskieren, wenn der Gegner mehr Raum im Wasser braucht. Den haben wir freigegeben, es gab da kein Problem."

John Kostecki (Oracle BMW Racing) über den Vorteil, in einem Gebiet zu segeln, dass er von Kindesbeinen an kennt:
"Ja, ich glaube, dass wir einen Vorteil haben. Es ist großartig, hier groß geworden zu sein und hier viele Seemeilen mit Larry (Ellison) gesegelt zu sein. Ich denke, wir können die Bucht gut einschätzen. Hoffentlich ist das ein kleiner Vorteil für uns."