Motorrad-WM: Rossis siebter Streich - DER SPIEGEL
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Motorrad-WM Rossis siebter Streich

Valentino Rossi ist zum siebten Mal Motorrad-Weltmeister. Beim Großen Preis von Malaysia in Sepang genügte dem italienischen Superstar in der MotoGP Rang zwei, um bereits vier Rennen vor Saisonende die letzten rechnerischen Zweifel am Titelgewinn zu beseitigen.
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Sepang - Für den Yamaha-Piloten, der in Sepang seinem Landsmann Loris Capirossi (Ducati) den Vortritt lassen musste, ist es der fünfte WM-Titel in Serie. Seit die MotoGP 2002 als neue "Königsklasse" eingeführt wurde, holte der 26-Jährige alle Titel, gewann 40 von 61 Rennen. "Alle wollten mich schlagen. Aber ich habe es wieder einmal geschafft", sagte der Publikums-Liebling. Nach einem angeblichen 60-Millionen-Euro-Angebot von Ferrari für den Einstieg in die Formel 1 ist der dauerhafte Verbleib Rossis im Zweirad-Zirkus aber fraglicher denn je.

Nach seinem Landsmann Giacomo Agostini und dem Australier Mick Doohan ist Rossi der dritte Fahrer, der mindestens fünf Titel in der größten Klasse gewann. Mit insgesamt 77 Grand-Prix-Siegen hat er in der ewigen Bestenliste nur noch Agostini (159) und den Spanier Angel Nieto (90) vor sich.

Der einzige deutsche MotoGP-Fahrer Alex Hofmann (Kawasaki) war in Malaysia nicht am Start. Bei seinem Sturz in Japan hatte der Bochumer Brüche des Innen- und Außenknöchels, zwei Sehnenreisse sowie einen Bruch diverser Fußwurzelknochen davongetragen. Ihm droht sogar das Saisonende. Aus dem deutschen Quintett punkteten die 250er-Fahrer Dirk Heidolf als Elfter und Steve Jenkner auf Platz 14.

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