Isle of Man TT 2017: Tourist Trophy fordert drittes Todesopfer - DER SPIEGEL
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Umstrittenes Motorradrennen Tourist Trophy fordert drittes Todesopfer

Die Veranstaltung gilt als eines der ältesten Motorrad-Straßenrennen der Welt - und als eines der gefährlichsten: Auch in diesem Jahr haben schon drei Teilnehmer ihre Teilnahme auf der Isle of Man mit dem Leben bezahlt.
Tourist Trophy (Archivbild, 2012)
Tourist Trophy (Archivbild, 2012)

Tourist Trophy (Archivbild, 2012)

Foto: imago
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Das berüchtigte Motorrad-Straßenrennen Tourist Trophy auf der Isle of Man ist in diesem Jahr erneut von drei tödlichen Unfällen überschattet worden. Der irische Fahrer Alan Bonner starb am Mittwoch nach einem Unfall am 33. Meilenstein der Bergsektion. Vor dem 33-Jährigen hatten bereits der Niederländer Jochem van der Hoek, 28, und Davey Lambert, 48, aus England ihr Leben auf der Strecke gelassen.

Die Veranstaltung ist eines der umstrittensten Motorradrennen der Welt. Allein in den vergangenen zehn Jahren starben 32 Fahrer auf dem Snaefell-Bergkurs, der aus normalen Inselstraßen besteht. In der 110-jährigen Geschichte des Rennens verunglückten bereits 254 Fahrer tödlich. Start und Ziel des Rennens liegen in Douglas an der Ostküste der 30.000-Einwohner-Insel, die Strecke ist 60,725 Kilometer lang.

Die Kontrahenten starten einzeln zeitversetzt. In den Rennen mit den schnellsten Maschinen werden Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 200 Kilometer pro Stunde gemessen, Sturzauffangbereiche sind kaum vorhanden.

chh/sid