München: Davenport greift Capriati an - DER SPIEGEL
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München Davenport greift Capriati an

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Lindsay Davenport feierte ihren 14. Sieg in Serie, stürmte ins Masters-Halbfinale und hielt auf dem Weg zum Titel und Spitzenplatz der Weltrangliste unbeirrt ihren Erfolgskurs.

Mit einem am Ende rasanten 6:4, 6:2-Erfolg in 58 Minuten vertrieb die 25-Jährige am Donnerstag die sieben Jahre jüngere Jelena Dokic vom langsamen Platz der Münchner Olympiahalle. Nächste Gegnerin ist am Samstag Kim Clijsters aus Belgien, die beim 7:5, 6:1 gegen Arantxa Sanchez-Vicario auch den vierten Vergleich mit der Spanierin gewann.

Im Rennen um Platz eins der Tennis-Welt muss Jennifer Capriati am Freitag nachziehen. "Im Grunde hätte ich es gar nicht verdient, die Nummer eins zu sein. Denn dann hätte ich bei den Grand Slams besser abschneiden müssen", sagte Lindsay Davenport, die letzten drei Turniere in Filderstadt, Zürich und Linz gewann, mit beeindruckender Ehrlichkeit.

Die gleichaltrige Jennifer Capriati, die in dieser Saison einen Neubeginn der besonderen Art hingelegt hat, spielt am Freitag gegen Sandrine Testud aus Frankreich um den Einzug ins Semifinale, in dem Serena Williams (USA) oder Huber-Bezwingerin Justine Henin (Belgien) die Gegnerin wäre. Sollte sie ihr Viertelfinale verlieren, müsste ihre Rivalin das Finale erreichen, um den Platz auf dem Tennis-Thron nach gut 17 Monaten abermals übernehmen zu können.

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