München: Jiri Nowak nutzte Gunst der Stunde - DER SPIEGEL
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München Jiri Nowak nutzte Gunst der Stunde

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München - Er kam als Nummer 68 der Welt und ging als Nummer eins von Bayern. Unbeeindruckt von einem Fehlstart und nasskaltem Wetter gewann der Tscheche Jiri Novak das Finale der Außenseiter beim ATP-Turnier in München gegen den Franzosen Anthony Dupuis mit 6:4, 7:5 und feierte damit seinen ersten Turniersieg seit mehr als drei Jahren.

Die deutschen Tennisprofis aus der zweiten Reihe konnten ihre Chance in München nicht nutzen, als letzter schied Tomas Behrend im Viertelfinale aus. Auch die teuer eingekauften Favoriten wie Marcelo Rios (Chile) oder Jewgeny Kafelnikow (Russland) verabschiedeten sich früh. Dafür nutzten Underdogs wie Jiri Novak, der in diesem Jahr auf der ATP-Tour erst ein Spiel gewonnen hatte, entschlossen die Gunst der Stunde.