Nach US Open: Becker rät Agassi zu Rücktritt - DER SPIEGEL
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Nach US Open Becker rät Agassi zu Rücktritt

Boris Becker hat seinem früheren Konkurrenten Andre Agassi nahegelegt, seine Laufbahn als Tennisprofi zu beenden. Nach dem Turnier in New York gebe es keinen besseren Punkt um abzutreten, so Becker. Agassi dagegen will weiter seine Arbeit verrichten.
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Hamburg - "Ich würde Andre empfehlen, trotz der Finalniederlage bei den US Open jetzt zurückzutreten", schreibt Becker in einer Kolumne für das "Handelsblatt". Der 35 Jahre alte Amerikaner hatte das Endspiel gegen den elf Jahre jüngeren Schweizer Roger Federer in vier Sätzen verloren.

Der Traum von Agassi sei es zwar gewesen, sich mit einem Sieg vor heimischen Publikum von der Tennis-Bühne zu verabschieden, aber einen besseren Zeitpunkt für seinen Rückzug gebe es nun nicht mehr. "Er hat eine so unglaubliche Leistung in den vergangenen 14 Tagen gezeigt, dass es mehr als fraglich ist, ob Agassi die in einem Jahr in New York noch einmal wiederholen kann", so der dreifache Wimbledonsieger Becker.

Allerdings denkt Agassi derzeit gar nicht daran aufzuhören: "Ich kann nicht sagen, was in einem Jahr ist. Aber ich will weiter meine Arbeit machen, und das ist Tennisspielen", äußerte er sich nach der Niederlage gegen Federer.

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