Nackte Tatsachen Busengrabschen unter Wasser
Sydney - Mehr Haut als geplant zeigen die Wasserballerinnen bei ihrem ersten Olympia-Turnier. Die dünnen, wasserschlüpfrigen Schwimmanzüge reißen in Sydney gleich im Dutzend. Immer wieder müssen die Spielerinnen hastig an den Beckenrand schwimmen, um sich in einen neuen Anzug zu zwängen. Allein beim Spiel Australien gegen Russland hielten zehn Anzüge den grapschenden Händen von Gegenspielerinnen nicht stand.
Nach Beobachtungen eines australischen Zeitungsreporters schämen sich die europäischen Sportlerinnen nur wenig. Sie spielten lieber völlig unbeeindruckt "oben ohne" minutenlang weiter, als ein bis zwei Minuten zu opfern, um sich umzuziehen, hatte der Journalist nach offenbar intensiver Recherche herausgefunden. Die eher prüden Amerikanerinnen und Australierinnen beeilten sich dagegen meist, das Wasser so schnell wie möglich zu verlassen, um sich nicht allzu lange zur Schau stellen zu müssen.
Eine Ausnahme ist vielleicht die australische Torhüterin Liz Weekes: Die in einer Umfrage vor einem Jahr zur "schönsten Sportlerin der Welt" gekürte Sportstudentin hat sich schon mehrmals für Magazine gänzlich ohne Badeanzug ablichten lassen. "Ich habe mit Nacktheit keine Probleme", so die 28-Jährige.