NBA: 76ers von "Stockalone" zermalmt - DER SPIEGEL
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NBA 76ers von "Stockalone" zermalmt

Für die Philadelphia 76ers kam am Mittwoch das Ende ihrer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage. In Salt Lake City zeigten die Altstars der Utah Jazz Allen Iverson und Kollegen, wo der Korb hängt.
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Salt Lake City - Für die Jazz lief es beim 98:84-Sieg über Philadelphia wie in besten Zeiten. Das Duo "Stockalone" konnte am Mittwochabend im heimischen Delta Center nach Belieben schalten und walten, und so trugen Karl Malone (30 Punkte/9 Rebounds/6 Assists) und John Stockton (20 Punkte/8 Assists) maßgeblich zum klaren Erfolg gegen die 76ers bei, die nunmehr seit dem 30. November 1987 ohne Sieg in Salt Lake City sind. "Für uns war es ein schöner Sieg", gab All-Star Stockton anschließend zu Protokoll, "die 76ers sind ein talentiertes Team und hatten einen guten Lauf."

Bis zur Mitte des Schlussviertels hatten die Gäste aus Philadelphia mithalten können, doch dann gelangen Stockton sechs Punkte in Folge, und vier Minuten vor Ende der Partie lag Utah mit beruhigenden neun Punkten vorne. "Ich glaube", sagte 76ers-Coach Larry Brown, "zu dem Zeitpunkt hat uns unsere Defense ein bisschen hängen lassen. Aber Stockton war vor allem in der entscheidenden Phase großartig, Karl Malone das ganze Spiel über." An die Leistung der beiden "Alten Meister" konnten die 76ers-Stars Toni Kukoc und Allen Iverson (jeweils 18 Punkte) auch nicht im geringsten heranreichen.

Ausgezeichnet lief es auch für das derzeit beste NBA-Team, die Los Angeles Lakers. Dabei waren Kobe Bryant (28 Punkte) und Shaq O'Neal (19 Punkte) beim 108:98-Erfolg in Vancouver nicht mal die erfolgreichsten Schützen auf dem Parkett. Aber die 32 Punkte von Michael Dickerson und 30 Punkte seines Teamkollegen Shareef Abdur Rahim (13 Rebounds) reichten den Grizzlies nicht, ihre erschreckende Serie von 14 Niederlagen in den letzten 15 Spielen zu beenden.