NBA: Blazers bleiben Lakers im Nacken - DER SPIEGEL
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NBA Blazers bleiben Lakers im Nacken

Die deutschen Basketball-Legionäre Dirk Nowitzki und Detlef Schrempf haben ihre Erfolgsserien in der nordamerikanischen Profiliga NBA fortgesetzt. Dafür hat Ex-Superstar und Mitbesitzer Michael Jordan erstmals spektakulär in die Personalentscheidungen der Washington Wizzards eingegriffen.
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Portland - Die deutschen Stars siegen in der nordamerikanischen Basketball-Profi-Liga (NBA) weiter. Detlef Schrempf gewann am Samstag mit seinen wieder defensiv starken Portland Trailblazers in heimischer Arena gegen Titelverteidiger San Antonio Spurs 81:67. Dirk Nowitzki war mit seinen Dallas Mavericksvor eigenem Publikum gegen die Denver Nuggets mit 107:96 erfolgreich und konnte den vierten Sieg in Folge feiern. Der Ex-Würzburger blieb mit zehn Punkten diesmal allerdings unter seinen Erwartungen. Trotz des 17. Erfolgs bleiben die Mavericks in der Midwest Division weiter auf dem fünften Rang.

Portland (33 Siege/10 Niederlagen) behauptet als zweitbestes Team der Liga in der Pacific Division hinter den Los Angeles Lakers (34/9) den zweiten Platz. Für die TrailBlazers war es der fünfte Sieg "am Stück". Die Serie ist umso bemerkenswerter, da das Schrempf-Team innerhalb von elf Tagen mit den Utah Jazz (85:75), Los Angeles Lakers (95:91) und zwei Mal San Antonio (105:95/81:67) alle Titelaspiranten bezwang. Der Ex-Leverkusener verbuchte im zweiten Spiel gegen die Spurs, die nur im ersten Viertel mithalten konnten (24:25), lediglich fünf Punkte, konnte sich aber in der sehr defensiv geführten Partie mit sieben Rebounds und zwei Assists auszeichnen.

Die Schallmauer von 30.000 Punkten hat indes Karl Malone von den Utah Jazz als dritter NBA-Spieler durchbrochen. Bei der 94:96-Niederlage seiner Mannschaft gegen die Minnesota Timberwolves erzielte der 36 Jahre alte Forward 35 Punkte, so dass er jetzt in der "Ewigen Bestenliste" mit 30 023 Zählern zu Buche steht. Besser sind nur Kareem Abdul-Jabbar (38.387) und Wilt Chamberlain (31.419).

Seine erste spektakuläre Entscheidung seit seinem Einstieg als Präsident bei den Washington Wizards traf Michael Jordan in der Nacht zum Sonntag, indem er Headcoch Gar Heard nach dem 103:98-Sieg gegen die Cleveland Cavaliers überraschend entließ. Mit Heard mussten auch zwei Assistenz-Trainer gehen. Die Wizards liegen mit 14 Siegen und 30 Niederlagen in der Atlantic Division auf dem letzten Rang. Neuer Trainer wird Jordans früherer Mitspieler bei den Chicago Bulls, Rod Higgins.