NBA: Dennis Rodman bei den Mavs gefeuert - DER SPIEGEL
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NBA Dennis Rodman bei den Mavs gefeuert

Nach nur 29 Tagen hat das Engagement von Dennis Rodman beim Nowitzki-Club Dallas Mavericks ein frühzeitiges Ende gefunden. Über die Gründe der Entlassung gibt es verschiedene Spekulationen.
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Dallas - Dennis Rodman ist nach seiner scharfen Kritik an Clubbesitzer Mark Cuban von den Dallas Mavericks nach nur 29 Tagen und zwölf Einsätzen mit sofortiger Wirkung entlassen worden. Cuban selbst informierte den konsternierten Abwehrspezialisten, den er nach Texas gelockt hatte und anfangs bei sich im Gästehaus wohnen ließ, dass die Mannschaft künftig auf seine Dienste verzichten werde. Der 41 Jahre alte Internet-Milliardär versuchte zu erklären, dass der Rauswurf nichts mit Rodmans Unmutsäußerungen über seine Person zu tun habe. Die Trennung vom "lieben Freund" sei wegen des nicht mehr möglich erscheinenden Einzugs in die Play-offs erfolgt, so Cuban offiziell.

"Wir hatten Dennis geholt, um die Play-offs zu schaffen. Das wird uns nicht mehr gelingen. Bevor Dennis weiter auf der Bank sitzt, sollen junge Spieler zum Einsatz kommen, die eine Zukunft haben", begründete der Vereinsboss sein unerwartetes Handeln. Mit 24 Saison-Siegen und 36 Niederlagen liegt sein Team in der Western Conference aussichtslos auf dem zehnten Tabellenrang. Trotz der beeindruckenden Defensivstärke von Rodman konnten die Mavericks mit ihm nur drei Erfolge verbuchen. Zuletzt gab es fünf Niederlagen hintereinander, woraufhin dem schrillsten Typen der Liga der Kragen platzte.

"Mister Cuban sollte sich vom Team fern halten. Er sollte im Hintergrund arbeiten und den Club auf den richtigen Weg bringen. Wir brauchen einen Center, einen richtigen Power Forward und ein paar Guards", forderte Rodman nach der 86:101-Schlappe am Dienstag gegen die Seattle SuperSonics vom Eigentümer. Dieser hatte ihm diverse Sonderrechte eingeräumt - so brauchte "The Worm" nicht mit der Mannschaft zu trainieren und erst später zum Spiel zu erscheinen. Seine Mitspieler kritisierte Rodman wegen ihrer Einstellung. "Die Jungs wollen nur spektakuläre Körbe werfen. Um hinten die Drecksarbeit zu machen, sind sie sich zu schade. Keiner von denen weiß, wie richtige Defense gespielt wird."