NBA-Finals Lakers erzwingen siebtes Spiel
Lakers-Power Forward Gasol: Erzielte ein "Double-Double"
Foto: LUCY NICHOLSON/ REUTERSHamburg - Die Los Angeles Lakers haben in der Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit einem nie gefährdeten 89:67-Heimsieg gegen die Boston Celtics ihre Titelchancen gewahrt. Nach dem 3:3-Ausgleich in der Best-of-seven-Serie kommt es am Donnerstag im Staples Center von Los Angeles zum finalen Aufeinandertreffen der beiden Rivalen. Zuletzt wurde 2005 der Titel im siebten Spiel ausgespielt, als die San Antonio Spurs die Detroit Pistons besiegten.
Bereits in den ersten beiden Vierteln entschieden die Gastgeber die Partie für sich. Das Team um Superstar Kobe Bryant, der mit einem Double-Double (26 Punkte, 11 Rebounds) ebenso wie Pau Gasol (17 Punkte, 13 Rebounds) einer der Matchwinner war, ging mit einem komfortablen 51:31 in die Halbzeit. Die Mannschaft von Trainer Phil Jackson ließ es im zweiten Abschnitt gegen die weitestgehend harmlosen Gäste etwas ruhiger angehen, der Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Dass lediglich das letzte Viertel 13:16 verlorenging, hatte nur noch statistischen Wert.
Die Gäste aus Boston enttäuschten und scheiterten kläglich bei dem Versuch, im sechsten Spiel alles klarzumachen. Auch der in dieser Saison oft auftrumpfende Ray Allen konnte mit seinen 19 Zählern die zweitschlechteste Punktausbeute in einer Finalserie der NBA nicht verhindern. Nur Utah erzielte mit 54 Punkten 1998 gegen die Chicago Bulls noch weniger.
Vor dem entscheidenden siebten Spiel bangen die Celtics um den Einsatz ihres Centers Kendrick Perkins. Der 25-Jährige musste nach einer Knieverletzung von zwei Mitspielern vom Platz geführt werden und droht für das "Endspiel" am Donnerstag auszufallen.