NBA: Glänzender Nowitzki völlig zerknirscht - DER SPIEGEL
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NBA Glänzender Nowitzki völlig zerknirscht

Während Detlef Schrempf mit den Portland Trail Blazers in der NBA weiter auf Siegeskurs ist, musste Dirk Nowitzki beim Auswärtsspiel in Indianapolis ein bittere Erfahrung machen. Und das, obwohl er wieder einer der Besten seines Teams war.
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Indianapolis - Ihre 30. Saison-Schlappe mussten die Dallas Mavericks trotz eines wieder blendend aufgelegten Dirk Nowitzki hinnehmen. Mit 23 Punkten erwies sich der deutsche Nationalspieler als erfolgreichster Werfer seines Teams, und auch Dennis Rodman konnte trotz 18 Rebounds nicht die knappe 93:94-Niederlage bei den Indiana Pacers verhindern. Nowitzki hatte seine Mannschaft 31 Sekunden vor Spielschluss noch durch einen Drei-Punkte-Wurf mit 93:89 in Führung gebracht. "Dass wir das aus der Hand gaben, ist verdammt ärgerlich", konstatierte der 21-jährige Blondschopf frustriert.

Entscheidend für die Niederlage waren zwei zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen in den letzten 20 Sekunden des Spiels, die den Pacers Freiwürfe zusprachen, und ein vergebener Einwurf durch Dirk Nowitzki, den Reggie Miller abfangen konnte. Mavericks-Coach Don Nelson suchte die Schuld dennoch nicht bei dem Würzburger, sondern allein bei sich: "In so einer Situation darf man einen jungen Spieler nicht einwerfen lassen, sondern muss einen Veteranen das machen lassen. Das war klar mein Fehler", analysierte Nelson anschließend ebenfalls zerknirscht. Dallas bleibt in der Western Conference auf dem zehnten Tabellenrang. Um sich für die Play-Offs zu qualifizieren, müssen die Mavericks unter die ersten Acht der Eastern Conference kommen.

Detlef Schrempf und die Portland Trail Blazers hingegen sind in ihrem Siegstreben nicht aufzuhalten. Das Team des deutschen Stars feierte am Montag mit dem 105:92 gegen die Boston Celtics den neunten Erfolg hintereinander. Seine längste niederlagenlose Serie hatte der Titelanwärter zuletzt vom 28. Februar bis 20. März 1997, als er in elf Partien ungeschlagen blieb. Gegen Boston gelang zugleich der 15. Heimsieg in Folge, was ihnen letztmals vor 17 Jahren gelang. "Die Blazers sind sehr, sehr stark. Sie sind der Topfavorit", befand Boston-Trainer Rick Pitino. Mit 43 Siegen und elf Niederlagen bleibt Portland das beste Team der Liga. Schrempf hatte einen eher durchwachsenen Abend, zu dem er drei Punkte, zwei Assists und drei Rebounds beitrug. Sein Einsatz beschränkte sich auf 14 Minuten, da er sich mit den Schiedsrichtern anlegte und frühzeitig zum Duschen geschickt wurde.