NBA: Rodman fliegt vom Platz - DER SPIEGEL
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NBA Rodman fliegt vom Platz

Kaum ist er wieder da, sorgt er für Schlagzeilen: Dennis Rodmann. Dank des Rebounders konnten die Dallas Mavericks gegen die Milwaukee Bucks bis kurz vor Schluss mithalten, ehe sich das "Enfant terrible" mit den Schiedsrichtern anlegte.
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Dallas - Dennis Rodman kann aus seiner Haut nicht raus und hat bei seinem neuen Verein schon wieder für Schlagzeilen gesorgt. Beim zweiten Comeback-Spiel für die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) am Dienstag gegen die Milwaukee Bucks zeigte sich der Teamkamerad vom deutschen Star Dirk Nowitzki mit einer Schiedsrichter-Entscheidung nicht einverstanden, setzte sich aus Protest auf das Parkett und wurde daraufhin mit einem zweiten technischen Foul bestraft, was 7:13 Minuten vor dem Spielende zu seinem Ausschluss führte. Zu diesem Zeitpunkt lag Dallas nur mit 85:89 zurück, letztlich unterlagen die Texaner deutlich mit 99:112.

Solange Rodman allerdings im Spiel mitwirkte, erledigte der 38-Jährige seinen Job blendend. Er verbuchte die Höchstzahl an Rebounds (16) und erzielte diesmal sogar sechs Körbe. Im ersten Spiel vorigen Mittwoch gegen die Seattle SuperSonics (106:117) war er noch ohne Zähler geblieben. Nowitzki erzielte 18 Punkte. Durch ihre 29. Saison-Niederlage sind die Mavericks in der Midwest Division wieder auf den sechsten und vorletzten Platz zurückgefallen.

Weiter im Erfolgs-Sog befinden sich die Portland Trailblazers, bei denen der deutsche Ex-Nationalspieler Detlef Schrempf in erster Linie mit Defensiv-Aufgaben beschäftigt war. Der frühere Leverkusener stand beim 92:83-Auswärtssieg gegen die Golden State Warriors 21 Minuten auf dem Parkett und erzielte dabei drei Punkte, 3 Assists und sieben Rebounds. Die zum fünften Mal ungeschlagenen Trail Blazers bleiben mit nunmehr 39 Siegen und nur elf Niederlagen das beste Team der Liga.

Der erste Spieltag nach dem All-Star-Break wurde bestimmt von der Rückkehr Phil Jacksons zu seiner alten Wirkungsstätte in Chicago. Erstmals trat der Erfolgscoach mit seinem neuen Team, den LA Lakers, gegen die Bulls im United Centre an. In seiner Zeit mit den Bulls gewann Jackson zusammen mit Michael Jordan in acht Jahren sechs NBA-Titel und konnte seine Ruf als einer der besten Trainer in der Basketball-Geschichte zementieren. Jackson wurde vor ausverkauftem Haus mit stehenden Ovationen empfangen, seine neue Mannschaft verfiel gegen die Bulls jedoch nicht in unnötige Nostalgie. Mit 88-76 siegten die Lakers und bleiben damit den Blazers dicht auf den Fersen um die Vorherrschaft in der Pacific Division. " Ich bin froh, dass die Bulls keine extra Pregame-Show für mich veranstaltet haben, sonst wären mir sicherlich die Tränen gekommen", gab sich Jackson anschließend gerührt von seiner Rückkehr an seine Stätte seiner größten Erfolge.