NBA: Showdown der Elite-Teams - DER SPIEGEL
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NBA Showdown der Elite-Teams

Die Siegesserie der Portland Trail Blazers mit ihrem deutschen Allrounder Detlef Schrempf ist gerissen. Im Spitzenspiel der NBA mussten sie sich vor heimischem Publikum den Los Angeles Lakers geschlagen geben.
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Portland - Nach einer makellosen Serie von 11 Spielen ohne Niederlage haben die Portland Trail Blazers zum ersten Mal wieder verloren. Ausgerechnet gegen ihren schärfsten Rivalen in der Pacific Division, den Los Angeles Lakers, unterlagen sie im ausverkauften Rose Garden mit 87:90. In eigener Arena waren sie seit 16 Partien ungeschlagen. Bestes Team der Liga sind nunmehr wieder die zum zwölften Mal unbezwungenen Lakers, die vor dem spannungsgeladenen Duell mit 45 Saisonsiegen und elf Niederlagen die gleiche Erfolgsbilanz aufwiesen wie Portland.

Die Partie lieferte einen Vorgeschmack auf die Playoffs, in denen die Experten ein Finale um den Titel der Western Conference zwischen den Blazers und den Lakers voraussagen. "Heute waren wir in der Defensive nicht so stark, das hat den Ausschlag gegeben", konstatierte Schrempf enttäuscht. Der Ex-Leverkusener hatte vor ausverkauften Rängen mit 20.584 Zuschauern seinen großen Auftritt im Schluss-Viertel, als er sieben Punkte erzielte und sein Team zwischenzeitlich 80:78 in Führung bringen konnte. Schrempf wurde dann aber 3:07 Minuten vor der Schlusssirene beim Stand von 85:84 wieder gegen Center Arvydas Sabonis ausgewechselt.

Danach zogen die von ihren erfolgreichsten Werfern Shaquille O'Neal (23) und Kobe Bryant (22) angeführten Gäste in Front und gaben trotz ohrenbetäubender Anfeuerungsrufe für Portland ("Beat L.A.") den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. "Wir waren heute einfach ein richtiges Team. Einer opferte sich für den anderen auf. Und auch unsere Spieler auf der Bank waren diesmal wirkungsvoller", urteilte O'Neal zufrieden. Drei Mal waren beide Mannschaften zuvor aufeinander getroffen. Zwei Mal hatten dabei die Trail Blazers (97:82/95:91) und einmal die Kalifornier (93:80) gewonnen.

Eine deklassierende Niederlage mussten die Dallas Mavericks bei den Philadelphia 76ers mit 87:106 hinnehmen. Der deutsche Nationalspieler Dirk Nowitzki passte sich der schwachen Vorstellung seines Teams an und erzielte lediglich zehn Punkte. Mit 24 Siegen und 32 Niederlagen liegen die Mavericks in der Western Conference weiter auf dem neunten Platz, der nicht zur Playoff-Teilnahme berechtigt.