NFL: Gespräche mit Schiedsrichtern ergebnislos - DER SPIEGEL
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American Football Verhandlungen mit Schiedsrichtern ohne Ergebnis

Die Profi-Schiedsrichter der NFL bleiben vorerst ausgesperrt. Gespräche zwischen der Gewerkschaft der Unparteiischen und der Profiliga blieben ohne Ergebnis. Zuvor wurden 15 Spieler wegen groben Foulspiels mit einer Geldstrafe belegt.
Footballprofi Morgan: Strafe von den Schiedsrichtern
Footballprofi Morgan: Strafe von den Schiedsrichtern

Footballprofi Morgan: Strafe von den Schiedsrichtern

Foto: Jamie Squire / AFP
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Hamburg - Die Vertragsgespräche zwischen der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL und der Schiedsrichter-Gewerkschaft NFLRA sind in New York erneut ergebnislos verlaufen. Dies vermelden verschiedene US-amerikanische Medien. Die NFL hatte die Unparteiischen im Juni ausgesperrt und die Saison mit Ersatz-Schiedsrichtern begonnen. Derzeit seien noch keine weiteren Gesprächsrunden angesetzt.

Die Verträge mit den ausgesperrten Schiris waren mit der vergangenen Saison ausgelaufen, Verhandlungen über eine bessere finanzielle Vergütung blieben ohne Ergebnis. Angeblich gehen die Vorstellungen beider Seiten in Bezug auf Bezahlung und Rentenansprüche um rund 60 Millionen US-Dollar auseinander.

Viele Spieler, Trainer und Fans waren von der Entwicklung überrascht worden und hatten den Lockout kritisiert. Die NFL hatte daraufhin alle Beteiligten davor gewarnt, ihr Missfallen gegenüber den Ersatz-Referees kundzutun. Diese sind eigentlich Schiedsrichter in Amateur- und Kinderligen und scheinen mit dem Anspruch und dem Druck in der NFL oft überfordert. Bereits am ersten Spieltag trafen die Amateur-Schiedsrichter grobe Fehlentscheidungen.

Gleichzeitig passierten mehr Fouls und das Spiel wurde brutaler. So wurden 15 Spieler der NFL am Freitag wegen rohen Spiels mit einer Geldstrafe belegt. Am härtesten traf es Super-Bowl-Champion New York Giants, von dem gleich vier Akteure bestraft wurden. Am teuersten wurde es für den New Yorker Safety Kenny Phillips, der 30.000 Dollar (etwa 23.000 Euro) zahlen muss. Der 25-Jährige hatte beim 41:34-Erfolg gegen die Tampa Bay Buccaneers einen Gegenspieler mit einem frontalen Check gegen den Kopf zu Fall gebracht.

rei/sid

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