Olympia 2008: Jamaika-Sprinter Carter wohl gedopt - DER SPIEGEL
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Olympia 2008 in Peking Jamaika-Sprinter Carter wohl gedopt

Der jamaikanische Sprintstar Nesta Carter soll bei den olympischen Spielen 2008 gedopt gewesen sein. Sollte ihm die Goldmedaille aberkannt werden, droht auch Usain Bolt der Verlust eines Olympiasieges.
Olympia-Eröffnung 2008
Olympia-Eröffnung 2008

Olympia-Eröffnung 2008

Foto: ? Mike Blake / Reuters/ REUTERS
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Sprinter Nesta Carter ist offenbar derjenige jamaikanische Medaillengewinner, der bei den Doping-Nachtests der Olympischen Spiele 2008 in Peking positiv getestet worden ist. Das berichtet die Tageszeitung "Jamaica Gleaner ". Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf anonyme Quellen darüber.

Carter hatte in Peking an der Seite von Superstar Usain Bolt Gold mit der jamaikanischen 100-Meter-Staffel gewonnen. Bolt droht damit der Verlust einer seiner sechs Olympiasiege.

Am Donnerstag hatten jamaikanische Medien berichtet, dass ein Sprinter aus Jamaika unter den 31 positiv getesteten Sportlern sei, die bei Nachtests zu den Sommerspielen von Peking ermittelt wurden. Dem jamaikanischen Leichtathletikverband drohe der Verlust "mindestens einer Medaille", hieß es.

Derzeit liegt nur die A-Probe der Dopingtests vor. Erst bei Veröffentlichung der B-Probe will das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Namen der gedopten Sportler nennen.

Den Dopingsündern droht eine Sperre für die anstehenden Spiele in Rio de Janeiro. Auch sollen in Kürze weitere 250 Dopingproben ausgewertet werden, die 2012 bei den Spielen von London genommen worden sind.

mka/sid/Reuters