Olympia 2012: Disqualifikation kostet Schwarzkopf Silber - DER SPIEGEL
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Siebenkampf-Drama Verwirrung um Schwarzkopf-Disqualifikation

Drama um Lilli Schwarzkopf: Die deutsche Siebenkämpferin schien auf Silberkurs, doch dann wurde die 28-Jährige im abschließenden 800-Meter-Lauf disqualifiziert. Schwarzkopf selbst sagte, die Kampfrichtern hätten einen Fehler gemacht. Laut DLV handelte es sich um einen Irrtum.
Siebenkämpferin Schwarzkopf: Disqualifikation im abschließenden 800-Meter-Lauf
Siebenkämpferin Schwarzkopf: Disqualifikation im abschließenden 800-Meter-Lauf

Siebenkämpferin Schwarzkopf: Disqualifikation im abschließenden 800-Meter-Lauf

Foto: Stu Forster/ Getty Images
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Hamburg - Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf hat durch eine Disqualifikation im abschließenden 800-Meter-Lauf die Silbermedaille verpasst. Die 28-Jährige hätte mit ihrer Laufzeit mit insgesamt 6649 Punkten den zweiten Platz belegt. Nach Informationen des Sportinformationsdienstes legte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) umgehend Protest ein. Der DLV teilte wenig später allerdings mit, dass ein Protest nicht nötig gewesen sei, da die Disqualifikation nach einem Irrtum offenbar sofort zurückgenommen worden sei.

"Die Briten haben eine schöne Art von Humor", sagte Schwarzkopf nach dem Rennen. Die Kampfrichter hätten ihr bestätigt, dass sie doch in der Wertung sei, so Schwarzkopf: "Die haben einen Fehler gemacht. Es ist mir egal, was herauskommt - hauptsache es glänzt."

Gold holte die Britin Jessica Ennis mit 6955 Punkten. Silber ging zunächst an die Russin Tatjana Tschernowa (6628 Punkte), knapp dahinter belegte die Ukrainerin Ljudmyla Josypenko den dritten Platz (6618).

Auf den TV-Bildern war kein Vergehen von Schwarzkopf zu erkennen. Allerdings war die Läuferin rechts neben der Deutschen, die Russin Kristina Sawizkaja, auf die Bahnbegrenzung getreten. Schwarzkopf schien dies den Kampfrichtern erklärt zu haben. Von der Disqualifikation sei sie schockiert gewesen: "Ich bin total durcheinander."

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max/dpa/sid