Qualifying School Deutsche kommen gut aus den Startlöchern
Sotogrande - Wolfgang Huget aus Mönchengladbach ist beim Finale der Qualifying-School für die European Tour der Beste unter den fünf deutschen Teilnehmern. Nach einer 69er-Runde zum Auftakt auf dem Par-72-Kurs von Sotogrande liegt er unter 168 Teilnehmern auf einem hervorragenden neunten Platz. Die beste Runde am ersten Tag gelang dem Engländer Matthew Cart mit 65 Schlägen, knapp dahinter reihten sich die beiden Skandinavier Magnus Persson (Schweden) und Allan Hogh (Dänemark) mit jeweils 66 Schlägen ein.
Zweitbester Deutscher bei der berüchtigten Q-School war in der ersten von sechs möglichen Runden Erol Simsek (Syke) mit 71 Schlägen. Der Deutsch-Türke, der in Andalusien seinen Abstieg aus der European Tour verhindern will, erreichte damit den 38. Rang. Nur einen Schlag dahinter liegt der sich derzeit in guter Verfassung befindliche Marcel Siem (Ratingen) auf dem 56. Platz. Auch der Stuttgarter Tino Schuster, der eine Scorekarte mit 73 Schlägen im Clubhaus abgab, ist als 84. noch nicht aus dem Rennen.
Nur Kariem Baraka (München) dürfte von seiner 76er-Runde zum Auftakt enttäuscht sein. Als 135. hat der Neffe von Bernhard Langer die schlechtesten Karten des deutschen Quintetts, am Ende unter die besten 35 zu kommen, die nach der sechstätigen Tortur mit einer Spielberechtigung für die European Tour belohnt werden. Nach vier Runden wird das Spielerfeld auf die besten 75 Teilnehmer reduziert, ehe am Sonntag und Montag die beiden Finalrunden in San Roque ausgespielt werden.